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pte19970915007 in Business

* Grüner Tee wirksamer gegen Krebs als Vitamin C *

Bestimmte Krebsarten in Japan vergleichsweise selten


London (pte) (pte007/15.09.1997/19:24)

Grüner Tee schlägt selbst Vitamin C in seiner gesundheitsfördernden Wirkung. Das berichtete der Forscher Lester Mitscher von der University of Kansas (http://www.urc.ukans.edu) in Lawrence jetzt auf einer Tagung der Amerikanischen Chemischen Gesellschaft. Mitschers Studien ergaben demnach, daß Grüner Tee ein äußerst wirksames Antioxidans enthält, d.h. eine Substanz, die aggressive, zellschädigende Substanzen im Körper - auch "Radikale" genannt - abwehren kann.

Die Substanz ist ein sogenantes Gallat. In einem Standard-Test mit Bakterien habe sie Zellschäden mehr als 100mal so effektiv verhindert wie Vitamin C. Die Tee-Substanz sei zudem mehr als dreimal so wirkungsvoll gewesen wie Resveratrol. Das ist eine in Rotwein vorkommende Substanz mit zellschützender Wirkung. Die neue US-Untersuchung könnte erklären, warum bestimmte Krebsarten in Japan vergleichsweise selten sind. Dort wird viel Grüner Tee getrunken. [Quelle: Sciencenow, 11.9.97]

* Streicheleinheiten prägen fürs Leben *
Intensive Streicheleinheiten in den ersten Lebenswochen fördern Ruhe und Gelassenheit im späteren Leben. Wie das Wissenschaftsmagazin "Science" heute schreibt, konnten Neurologen der Universitäten Montreal (http://www.umontreal.ca/) und Atlanta diesen Zusammenhang von Nestwärme und Streßfähigkeit erstmals bei Ratten nachweisen. Sie hatten dazu das Streßverhalten erwachsener Ratten verglichen, die von ihren Müttern als Neugeborene unterschiedlich stark umsorgt worden waren. Die wohlbehüteten Tieren reagierten dabei wesentlich ruhiger und produzierten nur halb so viel Streßhormone wie ihre Artgenossen.

Die Forscher stellten fest, daß die "gelasseneren" Ratten in ihrem Gehirn mehr Rezeptoren für die streßauslösenden Hormone, die sogenannte Glukokortikoide haben und dadurch das übermäßige Ausschütten dieser Hormone verhindern können. In einem nächsten Schritt wollen die Forscher herausfinden, welche Art von mütterlichen Streicheleinheiten die Biochemie der Sprößlinge verändert. [Quelle: Science"]

* Neues Medikament gegen Hörschäden *
Ein neues Medikament namens R-PIA beschleunigt die Heilung lärmverursachter Hörschäden. Es wirkt gegen durch Lärm hervorgerufene freie Radikale, die die Sensorzellen im Innenohr angreifen. Forscher der Universität Buffalo (http://www.buffalo.edu/) stellen heute diese neuen Erkenntnisse auf der Tagung für Innenohrbiologie in Bari, Italien, vor.

R-PIA erhöht demnach die Wirksamkeit von Gluthathion, einem körpereigenem Antioxidans zum Schutz des Ohrs. R-PIA unterstützt somit die Selbstheilungskraft des Ohrs. Bisher gelang der Heilungsversuch der Innenohrzellen nur bei Chinchillas, deren akustische Wahrnehmung dem des Menschen ähnelt. Der Leiter der Studie Donald Henderson, ist aber zuversichtlich, in Zukunft auch Patienten helfen zu können, die durch eine Explosion oder durch zu laute Musik geschädigt worden sind. [Quelle: Inner Ear Biology Meeting, Bari] (Ende)
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