pte20070627021 in Business
"Glaubwürdigkeitsfalle" beim Gebrauchtwagengeschäft
Hohe Rabatte drücken den Wiederverkaufswert
Frankfurt am Main/Hannover (pte021/27.06.2007/11:35)
Seit dem 1 .Januar 2007 gilt in Deutschland ein Mehrwertsteuersatz von 19 Prozent. Bei einem Autokauf macht es einen großen Unterschied, ob 16 (wie bis Ende 2006) oder 19 Prozent Mehrwertsteuer auf den Verkaufspreis geschlagen werden. Daher tat die deutsche Automobilbranche Ende vergangenen Jahres fast alles, um mit großangelegten Rabatt-Aktionen ihre Fahrzeuge an den Kunden zu bringen. Anfang 2007 ist das Pkw-Geschäft in Deutschland eingebrochen. Außer der VW-Tochter Skoda http://www.skoda.de konnte kein Massenhersteller Zuwächse verzeichnen. Nach einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) wird diese Rabattschlacht nicht ohne Folgen für das Gebrauchtwagengeschäft bleiben. Marktbeobachter rechnen mit einem Restwerteverfall bei Gebrauchtwagen, der schon jetzt die Kalkulationen von Herstellern, Händlern und Leasinggesellschaften gefährdet.
Profitieren Sie von
unabhängigem Journalismus!
Lesen Sie mit pressetext Abo+ weiter und unterstützen Sie
Qualitätsberichterstattung für nur 1 EUR pro Woche!
Das Angebot beläuft sich auf 1 EUR pro Woche bzw. 49 EUR im Jahr
– und das, solange Sie wollen. Sie bleiben flexibel, denn Ihr pressetext Abo+
passt sich an Ihre Lesegewohnheiten an und ist jederzeit kündbar
