pte19980107005 in Business
* Gestillte Kinder sind intelligenter *
Bessere Schulnoten als ungestillte Altersgenossen
Christchurch (pte) (pte005/07.01.1998/15:22)
Gestillte Kinder sind intelligenter als solche, die in den ersten Lebensmonaten nur die Flasche bekommen haben. Forscher der neuseeländischen Universität in Christchurch haben einen "geringen, aber doch feststellbaren Zusammenhang" zwischen Intelligenz und Dauer der Stillzeit herausgefunden, berichtet die amerikanische Fachzeitschrift "Pediatrics".Kinder, die mehr als acht Monate die Brust bekamen, erreichen demnach im Alter von acht und
neun Jahren einen höheren Intelligenzquotienten als die nichtgestillten. Zwischen zehn und 13
Jahren können sie besser lesen und rechnen, letztlich schließen sie ihre Studium mit einer
besseren Note ab als die ungestillten Altersgenossen. Ein weiterer Faktor der Intelligenz könnte den Wissenschaftlern zufolge auch sein, daß lange stillende Mütter häufig älter sind, in festen Beziehungen leben und gebildeter sind.
* Einmal Fisch pro Woche senkt Infarktrisiko *
Regelmäßiger Fischkonsum senkt das Risiko eines sofort tödlichen Herzinfarktes. Das ist Ergebnis einer Studie, die amerikanische Wissenschaftler in der Zeitschrift der Amerikanischen
Medizinervereinigung "Journal of the American Medical Association" veröffentlicht haben. Eine Fischmahlzeit in der Woche reiche aus, um das Infarktrisiko zu senken, erklärte die Leiterin des Forscherteams, Christine Albert. Die Forscher am Brigham and Women's Hospital in Boston haben 2.000 Ärzte im Alter zwischen 40 und 84 Jahren untersucht.
* Fettabsaugung mit Ultraschall gefährlich? *
"UAL" (ultrasonic-assisted liposuction) ist eine neue Methode der Fettabsaugung mit Ultraschall, bei der eine lange, erhitzte Metall-Sonde das Fett zuerst schmelzen soll, bevor es abgesaugt wird. Kristine Bennett, plastische Chirurgin in Atlanta (USA), befürwortet die neue Methode, weil sie weniger Gewebe verletzt. Guillermo Castillo, Präsident der "American Academy of Plastic Surgery", rät jedoch zur Vorsicht. Ihm seien Fälle von Nieren- und Darm-Perforationen sowie Verbrennungen bekannt. Ausserdem seien die Operations-Narben länger als bei der konventionellen Fettabsaugung.
* Erstmals Gene ins Herz injiziert *
In einem bisher einzigartigen Experiment haben US-Forscher versucht, das Wachstum neuer
Blutgefäße im Herz durch Injektion von Genen zu forcieren. Der Patient ist ein 60 Jahre alter
Mann, dessen Herzarterien durch Arteriosklerose so stark verstopft waren, daß eine Bypass-Operation ihm nicht mehr helfen konnte.
Das Team um Ronald Crystal von der Cornell Universität in New York benutzte ein Gen
(Vascular Endothilial Growth Factor - VEGF), das ein blutgefäßbildendes Eiweiß produziert. Die VEGF-Gene werden mittels abgeschwächter Schnupfenviren in die Zellen des Herzmuskels transportiert. Die neuen Kranzgefäße sollen in drei Monaten entstanden sein. (Ende)
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