pte19970906008 in Business
* Ernteverluste durch Ozonschwund *
Anstieg der Hautkrebsrate um zehn Prozent
Erlangen (pte008/06.09.1997/20:02)
Anläßlich ihrer Jahrestagung in Erlangen haben internationale Klimaforscher neue Daten zur Ozonabnahme in der äußeren Stratosphäre veröffentlicht, die den Ozonschwund auch in mittleren Breiten, zum Beispiel über Mitteleuropa, belegen. US-amerikanische Messungen ergaben einen gemittelten Ozonschwund von etwa vier Prozent alle zehn Jahre. Neben dem Anstieg der Hautkrebsrate um zehn Prozent werden nun auch Auswirkungen auf die Landwirtschaft befürchtet. Erste Untersuchungen zeigten UV-Empfindlichkeiten von bestimmten Mais- und Reissorten. Unkräuter könnten resistenter als Kulturpflanzen auf die Strahlenwirkung reagieren und so zu Ernteverlusten führen.
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