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FRüHERE MELDUNGEN

pte19971112003 in Business

* Ecstasy beeinträchtigt Stoffwechsel im Gehirn *

Transport des Botenstoffs Serotonin beeinträchtigt


Baltimore (pte) (pte003/12.11.1997/09:39)

Die Modedroge Ecstasy beeinträchtigt den Transport des Botenstoffes Serotonin im Gehirn, entdeckten jetzt amerikanische Wissenschaftler der Johns Hopkins Universiät in Baltimore. Wie das Magazin "New Scientist" in seiner neuesten Ausgabe schreibt, ist damit erstmals nachgewiesen, daß Ecstasy langanhaltende Veränderungen im Gehirn verursachen kann. Die Forscher hatten das Gehirn von Probanden mit Hilfe eines Computertomographen untersucht. Das Ergebnis: Bei Ecstasy-Konsumenten mangelte es in allen Hirnbereichen an einem bestimmten Eiweiß. Dieses Eiweiß ist verantwortlich für den Transport des Botenstoffes Serotonin.

Die Forscher hatten parallel auch die Gehirne von Konsumenten anderer Drogen wie Kokain und Heroin untersucht. Bei ihnen ließen sich jedoch keine Veränderung des Serotonin-Stoffwechsels nachweisen. Schon frühere Studien hatten belegt, daß Ecstasy die Ursache von Gedächtnisverlust und Depressionen sein kann, ohne aber die molekularen Ursachen der Störungen ausfindig machen zu können. http://www.newscientist.com/ns/971108/necstasy.html

* Echinacin stärkt das Immunsystem *
Die meisten pflanzlichen Heilmittel hält die klassische Medizin für Humbug - bis ein wissenschaftlicher Gegenbeweis erbracht ist. Ein solcher Wirksamkeitsnachweis ist einem Team des Fraunhofer-Instituts für Toxikologie und Aerosolforschung (ITA) nun für die Pflanze Echinacea gelungen. In verschiedenen Tests konnte nachgewiesen werden, daß durch die pflanzlichen Wirkstoffe das Immunsystem angeregt wird. Die Zuckerstrukturen der Pflanze, die Polysaccharide, sorgen für die Abwehr schädlicher Substanzen. Außerdem aktivieren sie die weißen Blutkörperchen und stärken dadurch das Immunsystem. Ein weiterer positiver Effekt: Die bisherigen Untersuchungen ergaben keine Anhaltspunkte für allergische Reaktionen. http://www.fhg.de/

* Impfstoff gegen Botulismus *
Molekularbiologen der Thomas Jefferson University haben einen Impfstoff gegen ein bakterielles Gift entwickelt. Das von Clostridien produzierte Botulin ist eines der stärksten Toxine in der Natur und wird vom Menschen mit verdorbenen Lebensmitteln aufgenommen. Es übersteht das aggressive Milieu im Verdauungstrakt und gelangt in den Blutkreislauf. Das Nervengift führt zum lebensgefährlichen Krankheitsbild des Botulismus mit Muskelschwäche und Paralyse. Der Impfstoff wird zwar weiterhin nicht im Magen-Darm-Trakt abgebaut und gelangt in die Blutbahn, seine giftige Wirkung hat er aber verloren, so daß ein wirksamer Immunschutz aufgebaut werden kann. "Wir hoffen, damit einen generellen Weg gefunden zu haben, wie man orale Impfstoffe herstellen kann. Unser Modell könnte dann auch Anwendung auf Diphtherie oder Tetanus finden", meinte Lance Simson vom Jefferson Medical College. (Quelle: eurekalert) (Ende)
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