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pte20200219022 Forschung/Entwicklung, Medien/Kommunikation

"Dr. Google": Schon nach fünf Minuten Panik

Recherchieren zu Krankheitssymptomen im Internet ist negativ für psychisches Wohlbefinden


Junge Frau: lieber nicht
Junge Frau: lieber nicht "Dr. Google" befragen (Foto: unsplash.com, Andrew Neel)

Köln (pte022/19.02.2020/12:45) - Schon fünf Minuten Suche auf Google zu individuellen Krankheitssymptomen wirkt sich negativ auf die Psyche und das generelle Wohlbefinden aus. Zu dem Schluss kommen Forscher der Universität zu Köln http://uni-koeln.de in ihrer aktuellen Studie. Details sind in der Ausgabe 02/2020 der "Zeitschrift für Psychologie" nachzulesen.

Vor allem Junge gefährdet

Die Wissenschaftler ließen vorrangig junge Erwachsene im Alter von durchschnittlich 23 Jahren fünf Minuten lang persönliche Symptome im Internet suchen. Obwohl in dieser Altersgruppe das Risiko für eine Krankheitsangststörung üblicherweise gering ist, gaben die Probanden direkt nach der Suche an, sich nun mehr Sorgen über ihre Gesundheit und die Krankheitssymptome zu machen.

Dabei führte das gezielte Googeln zu größerer Besorgnis, wenn die Teilnehmer bereits zuvor über eine negative Stimmung berichtet hatten. Die nachteiligen Folgen der Internetrecherche zeigten sich nicht nur, wenn Studienteilnehmer auf Internetseiten landeten, die über besonders gravierende Krankheiten informierten. Auch bei Webseiten mit zurückhaltenden, moderaten Auskünften zu Symptomen steigerte sich das Unwohlsein der Probanden.

Endstation "Hypochondrie"

Im Internet nach Symptomen und Krankheitsbildern zu suchen, ist normal geworden. 46 Prozent der Deutschen recherchieren regelmäßig zu Gesundheitsthemen im Web. Wenngleich Langzeitstudien zur Entwicklung einer Krankheitsangststörung (ehemals "Hypochondrie") fehlen, belastet "Dr. Google" zumindest das psychische Wohlbefinden, so die Forscher.

(Ende)
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