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FRüHERE MELDUNGEN

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pte19971221003 in Business

* Copyright-Piraterie in den USA strafbar *

Clinton unterzeichnet "No Electronic Theft Act"


Washington (pte) (pte003/21.12.1997/12:26)

Washington - US-Präsident Bill Clinton hat vergangene Woche ein Gesetz unterzeichnet, mit dem die Copyright-Piraterie bei Arbeiten im Internet strafbar wird. Der "No Electronic Theft Act" legt dreijährige Haftstrafen für Personen fest, die für schuldig befunden wird, geistiges Eigentum im Internet kopiert zu haben. Damit wird ein Schlupfloch im derzeitigen Copyrightgesetz geschlossen. Bisher wurde das Kopieren von Software und anderem geistigen Eigentums nur dann strafbar, wenn es absichtlich erfolgte und zu finanziellem Gewinn führte. Das Gesetz wurde von Softwareunternehmen forciert. Aber auch Betriebe in der Aufnahme-, Verlags- und Filmbranche machten sich für das neue Gesetz stark. (IDG)

* Sofware gegen Kinderporno *
Kriminalbeamter entwickelt eigenes Programm

Wiesbaden - Ein Kommissar beim hessischen Landeskriminalamt (LKA) in Wiesbaden hat ein Programm geschrieben, das gesetzeswidrige harte Pornographie mit Kindern und Tieren selbständig identifizieren kann. Nun soll die Software unter dem Namen Perkeo Filescan an Internet-Provider und Netzwerk-Administratoren verkauft werden (Kosten: ca. 5600 Schilling). Wie LKA-Sprecher Hans Beilstein erläuterte, sei dem Beamten aufgefallen, daß rund 70 Prozent der Kinderporno-Bilder im Internet immer wieder dieselben seien. Perkeo Filescan wird von der Firma Compass vertrieben und funktioniert ähnlichg wie ein Viren-Scanner. Trifft es auf bereits bekannten Binär-Code in einer Datei, so wird dies dem Anwender gemeldet. Dieser kann die Datei löschen oder als Beweismaterial der Polizei übergeben. Laut Beilstein haben FBI, Interpol und Scotland Yard bereits Interesse an der Software angemeldet.

* Schweizer entdecken das Internet *
Zürich - Nach einer Untersuchung der WemF AG für Werbemedienforschung surfen mittlerweile 250.000 Schweizer oder 4,8 Prozent der Wohnbevölkerung täglich im Internet. Die doppelte Anzahl, nämlich 9,4 Prozent, begeben sich einmal pro Woche ins Web. Befragt wurden knapp 13.000 Personen ab 14 Jahren. Der Röstigraben spielt dabei keine Rolle: Deutsch- und Französisch-Schweizer surfen gleich oft. Laut der Studie verdienen helvetische Internetbenutzer überdurchschnittlich gut, verfügen über eine sehr gute Ausbildung und geh en kaum zur Unterhaltung, sondern primär zu Studien- und Berufszwecken ins Web.

* Bis 2002 sollen alle 44.000 deutschen Schulen online sein *
Der deutsche Bundesbildungsminister Jürgen Rüttgers und Telekom-Vorstandschef Ron Sommer kündigten in Bonn an, ab dem Jahr 1999 die Initiative "Schulen ans Netz" mit einer deutlichen Finanzspritze fördern zu wollen. Das Ministerium will dafür weitere 40, die Telekom AG 60 Mio. D-Mark zur Verfügung stellen. "Schulen ans Netz" läuft seit 1996. Bisher haben dadurch 6.500 Schulen einen Internet-Zugang erhalten. In der ersten Förderphase standen 59 Mio. DM zur Verfügung. Ergänzt wurden diese Mittel durch Sponsoren aus der Wirtschaft. (Ende)
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