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pte19971018011 in Business

* Computer mit Herz *

New Yorker Firma simuliert Wirkung von Medikamenten


London (pte) (pte011/18.10.1997/17:51)

Wie die Zeitschrift "New Scientist" berichtet, hat die New Yorker Firma Physiome Sciences den exakten Aufbau der Herzen von Hunden, Meerschweinchen, Ratten und Mäusen im Computer erfaßt. Anhand der Daten lasse sich nun simulieren, wie Medikamente gegen Herzinfarkt auf die Organe wirken.

Vorausgegangen waren Studien britischer Wissenschaftler an den Universitäten Oxford und Baltimore. Sie hatten eine mathematische Formel entwickelt, um die elektrische Aktivität von Herzzellen darzustellen. Sobald die Zellen miteinander verbunden würden, lasse sich die Funktionsweise des gesamten Herzens am Computer zeigen. Wird jetzt eine Arzneidatei eingegeben, so könne die Reaktion der Herzzellen auf die Wirkstoffe des Medikaments sichtbar gemacht werden. Mit dem Computersystem sind bereits Medikamente gegen Angina und Bluthochdruck getestet worden.

* Bakterien gegen Krebs? *
Yale - Ein genetisch veränderter Stamm des Bakteriums Salmonella könnte als Trojanisches Pferd gegen Tumore eingesetzt werden. Wissenschaftler der Yale University School of Medicine haben hierfür Bakterienzellen mit Anti-Tumor-Genen versehen. Die Bakterien dringen bis in die inneren Bereiche einer Krebsgeschwulst vor, vermehren sich dort mitsamt den Anti-Tumor-Genen und führen so dazu, daß die Wucherung abstirbt. "Mit dieser Methode können wir das Leben von Mäusen mit Melanomen eindeutig verlängern", meinte John Pawelek von der Yale Universität.

Üblicherweise verursacht das Bakterium Lebensmittelvergiftungen und septische Schocks. Eine entscheidende Eigenschaft für die Pathogenität der Einzeller, ist dabei ihre Fähigkeit, sich an Körperzellen anzuheften. Die Forscher der Yale University wählten deshalb einen Stamm für ihre Versuche aus, der keine Krankheitssymptome verursacht, aber dennoch an Zellen anhaftet.

Mit diesen Bakterienzellen ist es möglich ein, ein altes Problem zu lösen. Tumore haben eine besondere Blutversorgung. Die Blutgefäße erreichen nur wenige Regionen und unterliegen einem Druckgefälle vom inneren Bereichen nach außen. Deshalb können Antikörper, Viren oder Medikamente nur schwer in die Zentren der Geschwüre vordringen. Salmonellen dagegen haben ein eigens Fortbewegungsystem. Mit ihren Geißeln können sie gegen den zunehmenden Druck bis ins Innerste eines Tumors vordringen und sich dort anheften. [Quelle: eurekalert] (Ende)
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