pte19971112004 in Business
* Coca-Cola und Marlboro führen im Marken-Ranking *
Aber: Traditionelle Marken wachsen langsamer
München (pte) (pte004/12.11.1997/09:50)
Traditionsreiche Marken haben laut der gerade erschienen Studie des US-Wirtschaftsmagazins "Financial World" momentan mit Schwierigkeiten zu kämpfen. Zwar führen die beiden Top-Brands Coca-Cola und Marlboro wie bereits im Vorjahr das Ranking der wertmäßig größten Marken an, doch beginnen sie in Relation zu einigen jüngeren, sich schnell entwickelnden Marken an Boden zu verlieren. Der durchschnittliche Zuwachs der 343 untersuchten Marken lag seit der letzten "Financial World"-Studie vom Juli 1996 bei sechs Prozent. Nur knapp über dieser Grenze lagen Coca-Cola (plus 10 Prozent auf 48 Millionen Dollar) und Marlboro (plus sieben Prozent auf 47,6 Mrd. Dollar).* Mercedes ist auf den Elch gekommen *
Der Stuttgarter Daimler-Benz-Konzern will durch eine Kampagne mit einem Elch das Image der Mercedes A-Klasse aufpolieren. Die Anzeigen werden voraussichtlich noch in dieser Woche geschaltet und sollen für die nachgerüstete Fahrdynamikregelung werben. Grund: Die A-Klasse ist vor wenigen Wochen bei dem sogenannten Elch-Test, einem Ausweichtest in der Automobilbranche, umgekippt. Der "Umfaller" aus Stuttgart wurde trotz des Elch-Fauxpas vom Österreichischen Automobilclub (ARBÖ) mit dem "Großen Österreichischen Automobilpreis" ausgezeichnet. Die Bewertungskriterien waren Perfektion, Wirtschaftlichkeit, Sicherheit, Umweltfreundlichkeit und Preiswürdigkeit. Die Auszeichnung für die A-Klasse wurde noch vor dem Elch-Test in Schweden zuerkannt. Keiner der Juroren wollte seine Entscheidung jetzt zurücknehmen.
* Zenith Media listet "Top 50 European Media Owners" *
Die neueste Ausgabe der "Top 50 European Media Owners", die von der britischen Werbeagentur Zenith Media herausgegeben wird, führt die französische Havas-Gruppe mit Einnahmen von 3,118 Mrd. US-Dollar 1996 an. Der europäische Fernseh-Gigant CLT-Ufa liegt auf dem zweiten Platz (keine aktuelle Zahl, 1995: 3,166 Mrd. Dollar). Ihm folgen auf Rang drei bis fünf Bertelsmann (3,053 Mrd.), die anglo-niederländische Verlagsgruppe Reed Elsevier (2,759 Mrd.) und der Axel-Springer-Verlag (2,532 Mrd. Dollar). Der jährlichen Untersuchung zugrundegelegt sind Umsätze aller Art mit den jeweiligen Werbeträgern der Unternehmen.
* Media-Facts untersucht Zeitschriften-Boom *
Von Januar bis Oktober wurden in Deutschland 297 neue Zeitschriften gegründet. Das sind mehr als im Vorjahr, berichtet das Datenmagazin "Media-Facts". Die EDV-Titel dominierten zuletzt die Entwicklung. Im Oktober starteten 34 Newcomer mit einer Gesamtauflage von 5,1 Mio. Exemplaren. Die durchschnittliche Startauflage von rund 150.000 Exemplaren signalisiert Verkaufserwartungen von 70.000 bis 80.000 Exemplaren pro Heft. Für das Gesamtjahr 1997 weist das MMM-Titelregister in "Media-Facts" zwei Trends aus: Wachstum in Nischenmärkten und das vermehrte Auftreten von kostenlosen Magazinen, die sich entweder über Anzeigen finanzieren und/oder von Unternehmen bzw. in deren Auftrag herausgebracht werden.
* Bauer-Verlag zieht Halbjahresbilanz *
Der Heinrich-Bauer-Verlag, Hamburg, ist mit dem Geschäftsverlauf des ersten Halbjahres 1997 zufrieden. Mit einer verkauften Gesamtauflage von 21.005.308 Exemplaren pro Erscheinungsintervall im Inland konnte der Verlag "seine führende Position bei Programm, Frauen- und Jugendzeitschriften behaupten", so Bauer. Die Verkaufserlöse blieben stabil, die Anzeigenumsätze erhöhten sich um 11,3 % auf rund 307 Mio. DM. Die Zahl der Beschäftigten wurde um 600 Mitarbeiter auf 5973 gekürzt. Für den Markt sind drei neue Zeitschriften geplant. (Ende)
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