pte20080614001 in Leben
"Bester Freund des Menschen" als Prestigeobjekt
Psychologen bewerten Mensch-Hund-Beziehung aus Vierbeiner-Sicht
Bonn (pte001/14.06.2008/06:05)
Dass Hunde dem Menschen gut tun, gilt als sicher. Das heißt allerdings nicht, dass Menschen auch immer gut für ihre Hunde sind. In einer umfangreichen Studie haben Psychologen der Universität Bonn http://www.uni-bonn.de deshalb die wechselseitige Beziehung von Zwei- und Vierbeinern untersucht. Dabei konnten sie drei Haltertypen ausmachen, die sich in Einstellung, Verhaltensmuster und Wohlfühlfaktor des Hundes deutlich unterscheiden. Wer den Hund nämlich nur als Prestigeobjekt sieht und ihn zu sehr vermenschlicht, interessiert sich meist wenig für dessen Bedürfnisse und Wohlbefinden. Beim Typ der "naturverbundenen und sozialen" Halter hätten es die Tiere aufgrund des hohen Fachwissens am Besten. "Wir wollen mit unserer Studie den Hundehaltern noch stärker bewusst machen, welche Verantwortung für das Wohlbefinden und die Verhaltensausprägung ihrer Hunde sie tragen", betont Projektleiterin Silke Wechsung gegenüber pressetext.
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