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FRüHERE MELDUNGEN

pte19980121006 in Business

* Bedeutung Kroatiens als Wirtschaftspartner steigt *

700 österreichische Unternehmen haben Niederlassungen in Kroatien


Wien (pte) (pte006/21.01.1998/09:19)

Anlaßlich der österreichisch-kroatischen Wirtschaftsgespräche am Mittwoch in Wien teilte die WKÖ mit, daß gegenwärtig rund 700 österreichische Unternehmen Niederlassungen in Kroatien haben - hauptsächlich im Handel, in zunehmendem Maße aber auch in der industriellen Erzeugung. Sieben österreichische Banken seien derzeit mit Repräsentanzen bzw. Filialen in Kroatien tätig. Die gesamte österreichische Investitionssumme liege bei 1,4 Mrd. S. - das seien zehn Prozent aller Auslandsinvestitionen in Kroatien. Österreich ist damit laut WKÖ der drittwichtigste ausländische Investor in diesem Land, nach Deutschland und Italien.

Der Außenhandel zwischen Österreich und Kroatien, der schon vor der Unabhängigkeit gut entwickelt war, nimmt in den letzten Jahren sehr rasch zu. 1996 wurde ein Volumen von 8,5 Mrd. S erreicht (davon 6 Mrd. S österreichische Exporte und 2,5 Mrd. S Importe). Im Dreivierteljahr 1997 stiegen die österreichischen Ausfuhren um 72 Prozent an, während die Importe um 26 Prozent zulegten. Wichtigste österreichische Ausfuhrpositionen sind Straßenfahrzeuge, Maschinen, ferner Papier, Eisen und Stahl, Textilien, Nahrungsmittel. Importiert werden vorwiegend Schuhe und Textilien. Österreich ist für Kroatien das viertwichtigste Lieferland und der fünftwichtigste Absatzmarkt weltweit. Als Herkunftsland von Kroatien- Touristen steht Österreich an dritter Stelle.

* Kfz-Handel: Rückkehr zur Normalität *
Mit 275.001 Neuzulassungen bei PKW und Kombi hat das Statistische Zentralamt im vergangenen Jahr registriert. Das entspricht einem Minus von 10,6 Prozent im Vergleich zu 1996 und eine Rückkehr zur Normalität, wie das Statistische Zentralamt in einer Pressekonferenz feststellte. Insgesamt wurden 1997 353.951 Kraftfahrzeuge aller Art zugelassen. Positiv entwickelten sich 1997, wie schon in den letzten Jahren, die Verkaufszahlen von Mopeds (+13,4%) sowie Leichtmotorrädern und Motorrädern (+0,7 %). Auch bei den LKWs konnten mit +5,4 % Zuwächse erzielt werden. Die exorbitant hohen Zulassungen des Jahres 1996 waren auf die steuerlichen Umstellungen (NoVA-Erhöhung) zurückzuführen.

* Möbelindustrie erwartet neuen Aufschwung *
Zuversicht zeigten Vertreter der österreichischen Möbelindustrie auf der Internationalen Möbelmesse in Köln. Der Produktionswert der österreichischen Möbelindustrie sei im vergangenen Jahr unverändert geblieben (rund 26 Mrd. Schilling). Vergleiche man die Außenhandelsdaten der ersten drei Quartale von 1996 und 1997, zeige sich jedoch sowohl bei den Exporten als auch bei den Importen ein deutlicher Anstieg. Der Möbelimport nahm von 8,7 auf 9,8 Mrd. Schilling (Zuwachs 12,7 %) zu, das Exportgeschäft von 5,3 auf 6,7 Mrd. Schilling (Zuwachs 23,8 %). Positive Auswirkungen erwartet man sich 1998 vom wachsenden Optimismus der österreichischen Bevölkerung, der von einem absoluten Tief im 1. Quartal 1997 bis zum 4. Quartal 1997 wieder erheblich gestiegen sei. Nach einer Umfrage des market-Instituts wollen die Österreicher 1998 wieder mehr Geld für Möbel ausgeben. (Ende)
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