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pte19971211008 in Business

"Beam me up Scotty!" bald Realität?

Innsbrucker Physiker kopieren Licht


Wien (pte) (pte008/11.12.1997/15:27)

Innsbrucker Wissenschaftler haben einen aus Raumschiff Enterprise bekannten Vorgang real gemacht: Sie zerstörten einige Bestandteile des Lichts und ließen perfekte Kopien rund einen Meter entfernt wieder entstehen. Es gelang also das Beamen - die Übertragung der exakten Information von Materie - nachzuvollziehen. Ihre Ergebnisse veröffentlichen die Forscher des Instituts für Experimentalphysik der Universität Innsbruck in der britischen Wissenschaftszeitschrift "Nature" http://www.nature.com/ . Wissenschaftlern in Rom gelang ein ähnlicher Versuch.

Institutsvorstand Anton Zeilinger will keine falschen Hoffnungen wecken. Noch sei man weit davon entfernt, komplexe Materie, wie etwa einen menschlichen Körper, zu transferieren. Es sei sogar fraglich ob dies jemals funktionieren wird. Bei den Versuchen mit Licht sei die sogenannte Quanten-Teleportation gelungen, indem Informationen über die Polarität des Lichtbestandteils Photon auf ein anderes Photon übertrugen wurden und somit eine perfekte Kopie des Orginalphotons entstand. Was jetzt bei den kleinsten Teilchen der Natur gelang - die Verschiebung physikalischer Eigenschaften, egal wie groß die Entfernung ist - könnte in ein paar Jahren vielleicht auch mit Atomen gelingen, meint Zeilinger. Und bei Molekülen sei es vielleicht in einem Jahrzehnt möglich. "Alles andere ist reine Spekulation."

* Virtuelle Modelle in der Realität erfahren *
Darmstadt - Vertreter des deutschen Fraunhofer-Forschungsverbundes "Rapid Prototyping" haben ein ein 3-D-Konstruktionssystem präsentiert, das konsequent auf virtuelle Realität setzt. Mit Datenhelm und -handschuh ausgerüstet kann der Mensch in den digitalen Prototyp einsteigen. "Man kann den virtuellen Handschuh nehmen und mit ihm zum Beispiel den Lenker eines Autos greifen und die Schaltung bedienen", erläutert Gino Brunetti vom Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung. Die Sache hat allerdings einen Haken: Egal, was man macht, man fühlt nichts dabei.

Mit Hochdruck arbeiten deshalb die Forscher an Systemen, die auch den Tastsinn ansprechen. Sie experimentieren mit vibrierenden Bausteinen in den Handschuhen, bei denen die Stärke der Vibration die Größe der Kraft simuliert, die auf die jeweilige Stelle einwirkt. Auch an hydraulischen Systemen wird gearbeitet, die direkt auf Finger oder Hände Druck ausüben. (Quelle: Gino Brunetti) (Ende)
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