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pte19980123009 in Business

* Balsamierungsstoffe in ägyptischer Mumie entdeckt *

Schon vor vier Jahrtausenden ist die Einbalsamierung der Toten üblich gewesen


Tübingen (pte) (pte009/23.01.1998/13:40)

Bereits im Alten Ägyptischen Reich sind Balsamierungsstoffe zur Mumifizierung eingesetzt worden. Zu dieser Erkenntnis kamen Wissenschaftler vom Institut für anorganische Biochemie der Universität Tübingen. Sie analysierten eine ägyptischen Mumie aus dem Jahre 2150 v. Chr. und entdeckten dabei, daß schon vor vier Jahrtausenden die Einbalsamierung der Toten üblich war. Bisher konnte nur das Trocknen der Leiche zur Mumifizierung für dieses Zeitalter nachgewiesen werden.

Die verwendeten Fragmente wurden der Mumie von Idu II, des Vorstands eines Büros für Tannenholzhandel, entnommen. Das Skelett und der Schädel befanden sich in einem Holzsarg, der 1914 in einer unterirdischen Grabkammer bei Gizeh gefunden wurde. Schon vor einiger Zeit gelang es den Wissenschaftlern, aus den Rippen- und Schlüsselbeinfragmenten ein antikes Enzym zu isolieren. Der eindeutige menschliche und damit nicht bakterielle Ursprung des Enzyms konnte durch mikrobiologische Untersuchungen und Tests mit Antikörpern bestätigt werden.

Die neuesten Forschungen erbrachten chemische Stoffe mit antiseptischer Wirkung, die vermutlich noch von der Einbalsamierung des Toten stammen. Gaschromatografische Untersuchungen identifizierten eine Reihe chemischer Verbindungen, die in unserer Zeit in Holzteeren und Harzen zu finden sind. Mittels Atomemissionsspektroskopie wurde ein 12-fach höherer Natriumgehalt in den Rippenfragmenten des Idu II gemessen. (Quelle: Universität Tübingen) (Ende)
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