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FRüHERE MELDUNGEN

pte19971025008 in Business

* Antidepressiva helfen bei Raucher-Entwöhnung *

Ausschüttung von Glückshormon Dopamin festgestellt


London (pte) (pte008/25.10.1997/16:18)

Ärzte der Mayo-Klinik in Rochester, Minnesota (http://www.mayo.edu), haben Nikotinsüchtigen, die mit dem Rauchen aufhörten, das Antidepressivum Bupropion gegeben. Nach sieben Wochen waren 44 Prozent der Exraucher nicht rückfällig geworden. Ohne Antidepressivum schafften das nur 19 Prozent. Die Ergebnisse der Studie sind in der aktuellen Ausgabe des "New England Journal of Medicine" veröffentlicht. Ähnlich wie Nikotin, so führt auch das Antidepressivum im Gehirn zu einer vermehrten Ausschüttung des Glückshormons Dopamin.

* Dieselabgase stark krebserregend *
Die wachsende Zahl von Lungenkrebserkrankungen in Großstädten geht u.a. auf das Konto eines Stoffes im Abgas von Dieselmotoren, glaubt Hitomi Suzuki, Chemiker an der Kyoto Universität in Japan. Der Stoff, 3-Nitrobenzanthrone, habe in einem Standardtest zur Bestimmung des krebsauslösenden Potentials von Chemikalien den höchsten jemals gemessenen Punktwert erreicht. Der Stoff habe in Salmonellenbakterien mehr Erbgutveränderungen ausgelöst als 1.6-Dinitropyrene, das bisher als stärkstes Carzinogen galt, heißt es in der aktuellen Ausgabe des Wissenschaftsmagazins "New Scientist". http://www.kyoto.u-ac.jp/english

* Östrogen senkt bei Männern das Herzinfarktrisiko *
Normalerweise wird nur Frauen nach den Wechseljahren Östrogen gegeben. Roger Blumenthal von der Johns Hopkins University in Baltimore hat nun zum ersten Mal auch Männer mit dem weiblichen Sexualhormon behandelt - und zwar Männern über 50 Jahre mit Herzproblemen. Der Effekt war: Die Durchblutung des Herzens verbesserte sich deutlich, das Herzinfarktrisiko der Probanden sank. Das Östrogen führte auch zu einem niedrigeren Blutfettspiegel, heißt es im "New Scientist". Ein Nachteil der Östrogenbehandlung war: Einige Männer bildeten weibliche Merkmale aus; die Körperbehaarung ging zurück, es wuchsen Brustansätze.

* Häufiger Sex läßt bei Ratten bestimmte Nerven schrumpfen *
Sind Unterschiede im Feinbau des Zentralen Nervensystems bestimmend für sexuelle Vorlieben - oder beeinflussen umgekehrt Unterschiede im Sexualverhalten die Struktur des Gehirns? Marc Breedlove von der University of California in Berkeley berichtet im britischen Wissenschaftsmagazin "Nature" von Versuchen mit Rattenmännchen, die entweder häufig Sex hatten oder enthaltsam lebten. Nach einem Monat untersuchte Breedlove Gehirn und Rückenmark der Männchen. Bei den sexuell aktiven Tieren stellte er fest, daß bestimmte Nerven im verlängerten Rückenmark wesentlich kleiner waren als bei den enthaltsamen Tieren. (Ende)
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