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FRüHERE MELDUNGEN

pte19971215009 in Business

* 400 Bugs in 4 Stunden - Studenten testeten Software *

Selten wurden so viele Bugs in so kurzer Zeit aufgedeckt


Los Angeles (pte) (pte009/15.12.1997/15:38)

Einen Wettkampf der besonderen Art haben dieser Tage zwei Teams der University of California, Los Angeles (UCLA) und die University of Southern California (USC) ausgetragen - und zwar im Computerlabor der Softwarefirma Symantec. Es galt, die Beta-Version der neuen Anti-Virus-Software Norton Utilities 3.0 auf Herz und Nieren zu prüfen und möglichst viele Bugs zu entdecken. Nach vier Stunden hatten 64 Studenten mehr als 400 Bugs und kleine "Kosmetikfehler" entdeckt; die der USC einige wenige mehr als die der UCLA. Als Belohnung gab es ein Siegerfoto auf dem Final Release und Sachpreise für alle Teilnehmer. Der eigentliche Gewinner ist aber Symantec: Selten wurden so viele Bugs in so kurzer Zeit aufgedeckt - und das für wenig Geld. http://www.symantec.com/press/n971202.html

* Sun entschärft Microsofts Java-Bedrohung *
Die Firma Sun Microsystems hat ein Programm mit dem Namen Activator entwickelt (siehe auch pte004 vom 12.12.), mit dessen Hilfe Java-Inkompatibilitäten ausgeglichen werden, die zwischen der von Microsoft beim Internet Explorer verwendeten Version und Programmen in der "offiziellen" Java-Sprache bestehen. Der Activator untersucht den Computer des Benutzers und lädt automatisch Java Virtual Machine-Software vom Sun-Webserver, wenn diese noch nicht installiert sein sollte - eine Vorgehensweise, die "an Methoden des Big Brother erinnert", sagte ein leitender Mitarbeiter der Firma Microsoft. Eine Analyst der Gartner Group bezeichnete den Schritt als "direkten Angriff auf Microsoft". Sun werde damit aber höchstwahrscheinlich Erfolg haben, da die Anziehungskraft der Programmiersprache Java als Lösung für alle Plattformen erneuert werde und Java auf diese Weise an Attraktivität für Software-Entwickler gewinne. [Wall Street Journal]

* Apple bringt Webobjects 3.5 *
Apple Computer Inc. stellte auf der Internet World in New York die neueste Version seiner Entwicklungssoftware für World-Wide-Web-Applikationen, "Webobjects 3.5", vor. Die Software unterstützt das Java Development Kit 1.1.3 von Sun Microsystems, beinhaltet einen Echtzeit-WYSIWYG-Viewer sowie das "Direct-to-Web"-Framework zum Erstellen personalisierter Internet-Seiten. Webobjects 3.5 läuft unter den Betriebssystemen Windows NT und Unix sowie Apples "Openstep"-Architektur, auf der das neue Mac OS "Rhapsody" aufsetzt.

* Hyperlinks in Internet-Videos *
Auf der Internet World in New York demonstrierte IBM die Technik "Hotvideo", mit der sich Hyperlinks in Web-basierte Videopräsentationen integrieren lassen. Auf diese Weise können
Videodarstellungen mit einer an Web-Seiten angelehnten Interaktivität ausgestattet werden. Nach Herstellerangaben dürfte diese Technik vor allem in den Bereichen Online-Werbung, Schulungen, Video- und Computerspiele, aber auch bei Online-Nachrichtendiensten Abnehmer finden. Hotvideo unterstützt die Videoformate AVI, MPEG, DAT, Realmedia und MOV. Eine Betaversion liegt unter http://www.alphaworks.ibm.com. zum Abruf bereit. (Ende)
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