pte20090504035 in Business
Pressefreiheit auch in Österreich eingeschränkt
Reporter ohne Grenzen warnt vor globaler Medienkrise
Wien (pte035/04.05.2009/14:20)
Anlässlich des Internationalen Tag der Pressefreiheit am 3. Mai macht die Organisation Reporter ohne Grenzen (ROG) http://www.rog.at auch dieses Jahr wieder auf die Verletzungen der Pressefreiheit aufmerksam. Die Einschränkung und Bedrohung der freien Berichterstattung betrifft laut ROG Nationen auf der ganzen Welt und wird auch hierzulande sichtbar. "In den letzten 15 Jahren wurden 600 Journalisten getötet. In Kriegsgebieten gelten Journalisten als Feinde und werden Ziel des Militärs", sagt Rubina Möhring, Präsidentin von Reporter ohne Grenzen Österreich, im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Stellvertretern von UNESCO und Journalistengewerkschaft in Wien. Am schlimmsten sei die Situation in Ländern wie Afghanistan, Iran und Pakistan. "Aber auch in Europa gibt es Behinderungen der Pressefreiheit", so Möhring. Diese würden jedoch auf subtilere Weise geschehen und seien in erster Linie auf die Terroranschläge vom 11. September 2001 zurückzuführen.
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