Neues Notebook zum Semesterstart: Cloud-Anmeldung überträgt nicht alle Dateien
OneDrive und iCloud: Downloads und lokale Projektordner können beim Notebook-Wechsel fehlen
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Zwei Notebooks und eine externe Festplatte auf einem Schreibtisch (Bild: RecoveryLab; KI-generiert)
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Jena/Leipzig (pts016/14.10.2026/12:00)
An der Friedrich-Schiller-Universität Jena beginnen am 19. Oktober 2026 die Vorlesungen des Wintersemesters, die Einführungstage für Erstsemester laufen bereits. Für viele Studierende gehört zum Start ein neues Notebook, und eingerichtet ist es meist schnell: anmelden, Cloud-Konto verbinden, und Schreibtisch und Dokumente sehen aus wie vorher. RecoveryLab Datenrettung erklärt, welche Dateien bei diesem Weg auf dem alten Gerät zurückbleiben können und warum das Altgerät bis zur Kontrolle weder zurückgesetzt noch abgegeben werden sollte.
Welche Ordner OneDrive und iCloud mitnehmen
Unter Windows sichert OneDrive auf Wunsch die Standardordner Desktop, Dokumente, Bilder, Musik und Videos. Welche davon in der Cloud landen, legt ein eigener Schalter pro Ordner fest, und gesichert ist ein Ordner erst, wenn die Synchronisierung abgeschlossen ist. Auf dem Mac überträgt iCloud Drive mit der Funktion "Schreibtisch & Dokumente" genau diese beiden Ordner. Wer sich auf dem neuen Gerät mit demselben Konto anmeldet, findet dort wieder, was in den gesicherten Ordnern lag, und gewinnt leicht den Eindruck, der Umzug sei damit abgeschlossen.
Wo Dateien neben den gesicherten Ordnern liegen
Der Ordner Downloads wird von diesen Funktionen standardmäßig nicht erfasst. Gerade dort sammeln sich über Semester hinweg Skripte, Vorlesungsfolien und heruntergeladene Datensätze. Zurück bleibt auch, was in selbst angelegten Verzeichnissen außerhalb dieser Ordner liegt, etwa ein Projektordner direkt auf dem Laufwerk C oder im Benutzerordner neben "Dokumente". Hinzu kommen Daten, die Programme in eigenen Verzeichnissen ablegen, je nach Software zum Beispiel die Datenbank einer Literaturverwaltung. Für den Mac weist Apple außerdem darauf hin, dass iCloud Drive Foto- und iMovie-Mediatheken aus den Ordnern Schreibtisch und Dokumente nicht auf andere Geräte hochlädt.
Warum fehlende Dateien erst später auffallen können
Beim Einrichten wirkt das neue Gerät vollständig, weil die vertrauten Ordner gefüllt sind. Das Fehlen kann erst auffallen, wenn eine bestimmte Datei gebraucht wird: die Auswertung aus dem letzten Praktikum, ein Formular aus den Downloads, die Literatursammlung für die Hausarbeit. Bis dahin ist das alte Notebook womöglich verkauft, an Geschwister weitergegeben oder beim Händler in Zahlung gegeben und vorher auf Werkseinstellungen zurückgesetzt. Auf aktuellen Geräten mit verschlüsseltem Datenträger kann ein solches Zurücksetzen den bisherigen Bestand auch für ein Labor unerreichbar machen.
Was vor der Abgabe des alten Geräts sinnvoll ist
RecoveryLab empfiehlt, das alte Notebook erst zurückzusetzen, zu verkaufen oder abzugeben, wenn auf dem neuen Gerät geprüft ist, ob die benötigten Dateien angekommen sind. Wichtige Dokumente sollten dabei auf dem neuen Gerät geöffnet und auf ihren aktuellen Stand geprüft werden. Ein Blick in den Ordner Downloads und in selbst angelegte Verzeichnisse auf dem alten Gerät zeigt, was außerhalb der gesicherten Bereiche liegt. Wer unsicher ist, kopiert die Ordner mit eigenen Dateien zusätzlich auf eine externe Festplatte und kontrolliert auch diese Kopie, bevor das Altgerät das Haus verlässt. Sie bleibt erhalten, wenn sich erst im Lauf des Semesters zeigt, dass etwas fehlt.
Wenn das alte Notebook nicht mehr startet
Startet das alte Gerät nicht mehr, können die nicht übertragenen Dateien auf seinem Datenträger noch vorhanden sein. Weitere Startversuche und Reparaturprogramme können einen geschädigten Datenträger zusätzlich belasten, deshalb bleibt das Gerät ausgeschaltet. RecoveryLab sichert den Datenträger, soweit technisch möglich, zunächst in Form eines Abbilds und wertet anschließend die gesicherten Daten aus. Was allein im Cloud-Konto lag, ist Sache des Anbieters, auf dessen Speichersysteme hat ein Labor keinen Zugriff. Für Jena holt RecoveryLab Datenträger kostenlos ab, bearbeitet werden sie im Labor in Leipzig.
Weitere Informationen:
www.recoverylab-datenrettung.de/notebook-laptop/
www.recoverylab-datenrettung.de/jena/
RecoveryLab Datenrettung ist ein auf Datenwiederherstellung spezialisierter Fachbetrieb mit Sitz in Leipzig und über 20 Jahren Erfahrung in der Branche. Seit 2004 betreut das Unternehmen Privat- und Geschäftskunden bei der Rettung von Daten nach Hardwaredefekten, Firmwarefehlern, Bedienerfehlern und physischen Beschädigungen. RecoveryLab ist nach ISO 9001:2015 zertifiziert und bietet einen TÜV-geprüften Kundenservice. Datenschutz und technische Integrität stehen im Mittelpunkt jedes Auftrags.
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