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pts20260509001 in Business

Exosomen als Hoffnungsträger: Neuer Ansatz in der Glaukomtherapie


Frankfurt am Main (pts001/09.05.2026/07:31)

Es deutet sich ein möglicher Wendepunkt in der Augenmedizin an: Im Rattenmodell ist es gelungen, die Sehfunktion eines geschädigten Sehnervs wiederherzustellen. Grundlage dafür ist der Einsatz von Exosomen, die gezielt ein bestimmtes Protein blockieren. Entwickelt wird dieser Ansatz von NurExone Biologic, einem israelischen Startup, das seit 2019 mit Forschung an biologischen Nanocarriern und regenerierten Neuronen Aufmerksamkeit erzeugt.

Der wissenschaftliche Hintergrund des Unternehmens ist geprägt von der Membrantechnologie und der Arbeit an Lipid-Nanopartikeln. Der Fokus hat sich jedoch klar verschoben: weg von künstlichen Systemen hin zu vollständig biologischen Transportlösungen. Im Zentrum steht die Idee, körpereigene Mechanismen für therapeutische Zwecke nutzbar zu machen.

Biologische Kommunikation als Schlüssel zur Therapie

Exosomen übernehmen im Körper die Rolle natürlicher Botenstoffe. Sie transportieren Proteine, RNA und Lipide zwischen Zellen und ermöglichen so eine gezielte Kommunikation. Anders als klassische Wirkstoffträger sind sie biologisch aktiv und bereits optimal an ihre Funktion angepasst.

Ein wesentlicher Vorteil liegt in ihrer Fähigkeit, die Blut-Hirn-Schranke zu überwinden. Gleichzeitig sind sie zellfrei und damit mit einem geringeren Risiko verbunden als Zelltherapien. Besonders relevant ist ihre Eigenschaft, geschädigtes Gewebe gezielt anzusteuern. Diese Fähigkeit eröffnet neue Perspektiven bei bislang schwer behandelbaren Erkrankungen des zentralen Nervensystems.

Auch im Vergleich zu künstlichen Lipid-Nanopartikeln zeigt sich ein klarer Unterschied. Exosomen verfügen über eine natürliche Oberflächenstruktur mit spezifischen Proteinen, die als Navigationssystem dienen. Dadurch entfällt ein Großteil der komplexen technischen Anpassungen, die bei synthetischen Systemen notwendig sind.

Vom gezielten Transport zur neuronalen Regeneration

Die zielgerichtete Bewegung der Exosomen basiert auf biochemischen Signalen aus geschädigtem Gewebe. Entzündete oder verletzte Bereiche senden molekulare Signale aus, die von den Exosomen erkannt werden. In der Folge sammeln sie sich genau dort, wo ihr Einsatz erforderlich ist, und leiten erste regenerative Prozesse ein.

Eine zentrale Herausforderung war bislang die industrielle Herstellung. Die notwendige Konsistenz zwischen einzelnen Produktionschargen galt als schwer erreichbar. NurExone hat nach eigenen Angaben hierfür eine Lösung entwickelt, basierend auf einer stabilen, vollständig charakterisierten Master-Zellbank. Diese bildet die Grundlage für reproduzierbare Qualität und eröffnet erstmals den Weg in klinische Anwendungen.

Auch die Beladung der Exosomen mit Wirkstoffen wurde weiterentwickelt. Anstelle klassischer Ansätze setzt das Unternehmen auf eine eigene Technologie, bei der siRNA über eine Zuckerstruktur an die Exosomen gebunden wird. Daraus ergibt sich ein flexibles Plattformmodell, das sich für unterschiedliche therapeutische Targets anpassen lässt.

Erfolge im Tiermodell ebnen den Weg

Die Ursprünge der Forschung liegen im Bereich der Rückenmarksverletzungen. Ausgangspunkt war die Frage, ob beschädigte Nervenbahnen im zentralen Nervensystem wieder zusammenwachsen können. Im Fokus steht dabei das Protein PTEN, das als natürliche Wachstumsbremse fungiert. Durch dessen temporäre Hemmung wird das Wachstum von Neuronen erneut angestoßen.

Im Tiermodell zeigte sich ein deutlicher Effekt. Nach der Behandlung mit ExoPTEN konnten zuvor stark geschädigte Tiere motorische Funktionen wiedererlangen. Diese Ergebnisse wurden wissenschaftlich publiziert und bildeten die Basis für weitere Anwendungen.

Der Übergang in die Augenheilkunde erfolgte auf Grundlage anatomischer Erkenntnisse. Der Sehnerv ist Teil des zentralen Nervensystems, wodurch sich vergleichbare therapeutische Ansätze anbieten. Ziel ist es, nicht den Augeninnendruck zu adressieren, sondern die eigentliche neuronale Schädigung.

Übertragung auf die Ophthalmologie zeigt starke Resultate

In präklinischen Modellen wurde der Sehnerv gezielt geschädigt, um die Auswirkungen eines Glaukoms zu simulieren. Nach der Behandlung mit Exosomen zeigte sich eine vollständige Wiederherstellung der Sehfunktion. Die gemessenen elektrischen Reaktionen der Netzhaut entsprachen denen gesunder Kontrollaugen.

Diese Ergebnisse wurden mehrfach reproduziert und gelten als wichtiger Hinweis auf das Potenzial der Technologie. Sollte sich dieser Effekt auf den Menschen übertragen lassen, könnte sich ein neuer Therapieansatz etablieren, der bestehende Behandlungen ergänzt.

Unterstützt wird die Entwicklung durch einen erfahrenen Partner aus der Ophthalmologie, der sowohl wissenschaftliche Expertise als auch unternehmerische Erfahrung einbringt. Die Studien werden unter unabhängigen Bedingungen durchgeführt, was die Aussagekraft der Daten stärkt.

Plattformstrategie und Perspektive Richtung Markt

Die Exosomen-Technologie ist grundsätzlich vielseitig einsetzbar. Neben Glaukom könnten auch andere Erkrankungen des Sehnervs oder traumatische Schäden adressiert werden. Durch die modulare Struktur der Plattform lassen sich unterschiedliche Wirkstoffe integrieren, ohne die Basis zu verändern.

Ein zentraler Aspekt bleibt die sichere Anwendung. Aufgrund der biologischen Funktion des adressierten Proteins wird eine kurzzeitige, gezielte Behandlung angestrebt. Im Tiermodell waren bereits wenige Anwendungen ausreichend, um eine deutliche Wirkung zu erzielen.

Der nächste Schritt ist die klinische Entwicklung. Erste Anwendungen am Menschen werden in den kommenden ein bis zwei Jahren erwartet. Dabei könnte die Augenheilkunde eine zentrale Rolle spielen, da hier klare Messgrößen und ein hoher medizinischer Bedarf bestehen.

NurExone ist an mehreren Börsen notiert und hat bislang über 20 Millionen US-Dollar eingesammelt. Mit einer Orphan-Drug-Designation und einer skalierbaren Plattformtechnologie positioniert sich das Unternehmen in einem Markt mit wachsender Dynamik.

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NurExone Biologic Inc.
ISIN: CA67059R1091
Land: Israel & Kanada
www.nurexone.com

Quelle
www.mgo-medizin.de/ophthalmologie/wenn-exosomen-die-glaukom-therapie-revolutionieren

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