Baumpflege Kasper: Verankerung von Baumwurzeln im Boden ist ein wichtiger Sicherheitsfaktor
Bei eingehenden Untersuchungen gewähren Zugversuche Einblicke in die Standfestigkeit von Bäumen
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Zertifizierte Baumgutachter schaffen Klarheit (Foto: Baumpflege Kasper GmbH)
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Berlin (ptp032/29.04.2026/17:25)
Bäume unterscheiden sich nicht nur in ihrer Kronenform, sondern auch in der Ausprägung ihres Wurzelsystems. Beispielsweise breiten sich Flachwurzler weitläufig im Oberboden aus, während Tiefwurzler deutlich tiefere Erdschichten erreichen. Diese Strukturen bleiben dem Auge zwar verborgen, prägen jedoch maßgeblich die Vitalität und Stabilität eines Baumes. Aus diesem Grund betrachten Fachbetriebe wie die Baumpflege Kasper GmbH aus Berlin jeden Baum als funktionale Einheit, von den Wurzeln bis zur Krone. Wenn es um die Standsicherheit geht, kommt dem Wurzelbereich eine besondere Bedeutung zu. Um zu überprüfen, wie gut ein Baum im Boden verankert ist, setzen die Baumgutachter sogenannte Zugversuche um.
Mechanische und physiologische Funktion von Wurzeln
Wurzeln übernehmen zentrale baumphysiologische Aufgaben, indem sie Wasser sowie gelöste Nährstoffe aufnehmen und über das Xylem in die Baumkrone transportieren. Im gleichen Zug dienen sie als Speicher für Reservestoffe und tragen zur Anpassungsfähigkeit an wechselnde Umweltbedingungen bei. Über die Stoffwechselprozesse hinaus erfüllen sie eine wichtige mechanische Rolle: Sie verankern den Baum im Boden und wirken Windlasten entgegen. Eben diese Verankerung ist maßgeblich für die langfristige Standsicherheit des Baumes.
Starke Stürme können zu Entwurzelungen führen
Selbst bei gesunden und standsicheren Bäumen kann es zu Entwurzelungen kommen. Besonders bei Sturmereignissen kann die Belastungsgrenze durch erhebliche Windkräfte überschritten werden. So kam es beispielsweise im vergangenen Jahr in Berlin zu zahlreichen Sturmschäden an Waldbäumen durch orkanartige Böen von bis zu 108 km/h, bei denen auch gänzlich vitale Bäume entwurzelt wurden.
Aufgrund höherer Gewalt besteht demnach immer die Gefahr, dass ein Baum entwurzelt wird. Nichtsdestotrotz stehen Baumeigentümer in der Verkehrssicherungspflicht und müssen alle zumutbaren Maßnahmen treffen, um vermeidbaren Risiken vorzubeugen. Regelmäßige Baumkontrollen und gegebenenfalls erforderliche Baumgutachten zählen zu eben diesen Maßnahmen.
Schadfaktoren von Pilzen bis zu Bauarbeiten
Die Standsicherheit eines Baumes kann durch unterschiedliche Einwirkungen beeinträchtigt werden, die sowohl biotischer als auch abiotischer Natur sind. Zu den biotischen Einflüssen zählen zum Beispiel holzzersetzende Pilze, die das Wurzelsystem mitsamt seiner Verankerung schwächen.
Abiotische Faktoren umfassen sowohl Umwelteinflüsse, den Boden selbst oder auch mechanische Beschädigungen durch Bauarbeiten. Bei Bauarbeiten im direkten Umfeld ist es ohnehin ratsam, Schäden durch ein Bauverträglichkeitsgutachten und eine baumschutzfachliche Baubegleitung vorzubeugen. Sollte es bereits Anzeichen für eine verminderte Standsicherheit geben, ist der Zugversuch ein bewährtes Messverfahren, dass die Baumpflege Kasper bei ihren Baumgutachten einsetzt. Solche eingehenden Untersuchungen knüpfen an eine Sichtkontrolle an, um sich ein möglichst ganzheitliches Bild vom Baum zu machen.
Neigungsmessung bei Baumgutachten zur Prüfung der Standsicherheit
Die Erstellung eines Gutachtens wird unter anderem dann notwendig, wenn eine Baumkontrolle allein nicht ausreicht, um stichhaltige Aussagen über die Verkehrssicherheit eines Baumes zu treffen. Ziel ist einerseits, belastbare Ergebnisse zum Baumzustand zu erhalten. Andererseits ermitteln die Berliner Baumgutachter auch die Baumarbeiten, die zur Wiederherstellung der Verkehrssicherheit erforderlich sind. Weitere Informationen zum Thema "Beurteilung der Verkehrssicherheit von Bäumen" unter www.baumpflege-kasper.de/baumgutachten. Da sich das Wurzelsystem im Boden befindet, entzieht es sich der genaueren Beurteilung durch eine Bohrwiderstandsmessung oder Schalltomographie. Bei Fragestellungen zur Verankerung des Baumes im Boden liefert ein Zugversuch die entsprechenden Antworten.
Während des Zugversuchs, bei dem Seile eine Windersatzlast auf den Baum simulieren, messen präzise Sensoren zwei verschiedene Parameter. Der Dehnungssensor registriert die Randfaserdehnung am Stamm, welche Auskunft über die Bruchsicherheit gibt. Geht es um die Standsicherheit, misst der Neigungssensor die Neigung des Wurzeltellers unter der Zuglast. Ganz nach dem Prinzip: Je stärker die Verankerung, desto geringer die Bewegung. Die so erhobenen Daten werden unter anderem mit baumartspezifischen Grenzwerten verglichen. Auf diese Weise können die Fachkräfte schlussfolgern, ob der Baum standsicher genug ist, um größeren Windlasten standzuhalten.
| Aussender: | Baumpflege Kasper GmbH |
| Ansprechpartner: | Corinna Schmidt |
| Tel.: | +49 30 33 77 69 66 |
| E-Mail: | info@baumpflege-kasper.de |
| Website: | www.baumpflege-kasper.de |
