"Ich habe als Frau die permanente Luftrettung nach Deutschland gebracht, aber man verleugnet meine Leistungen bis heute"
Ina v. Koenig: Verschwiegene Pionierin der DRF-Luftrettung meldet sich am Tag der Luftretter zu Wort
Stuttgart/Zürich (pts014/17.03.2026/10:55)
Die vergessene Pionierin, die die ersten permanenten Rettungshubschrauber in Deutschland starten ließ, meldet sich aus ihrem Exil in der Schweiz. Es war der 6. September 1972, als Ina von Koenig die Deutsche Rettungsflugwacht (DRF) ins Leben rief, vom Tag 1 der Gründung als absolutes NOVUM ein Ambulanzflugzeug in Deutschland angeboten hatte und damit die Grundlage schuf für das, was heute als modernes System der deutschen Luftrettung gilt. Keine Institution wollte die Risiken übernehmen, kein Ministerium und auch nicht das Deutsche Rote Kreuz wollten ihr Konzept verwirklichen. Sie war die Erste. Und genau das ist der Grund, warum sie heute offiziell nicht existieren darf. Kein Mann hatte vor ihr die Idee. Aber viele Männer wollten sie stoppen – sogar ermorden. https://www.luftrettung-pionierin.de
Die Fakten: Was die Geschichte belegt
Die Luftrettung in Deutschland begann nicht mit großen Institutionen – sie begann mit einer Frau und ihrem Willen. Nachdem der Testbetrieb eines Rettungshubschraubers in Stuttgart 1971 erfolgreich verlaufen war, wollte weder das Deutsche Rote Kreuz noch ein einziges Ministerium die Luftrettung mit Rettungshubschraubern aufbauen. Ina v. Koenig – trotz aller negativen Voraussagen ("das geht in Deutschland nicht") – übernahm selbst die Initiative.
Sie gründete einen gemeinnützigen Verein, suchte sechs weitere Mitglieder und schuf so die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. (DRF) – mit Gründungsmitgliedern, die sie allesamt selbst ausgewählt hatte:
• Siegfried Steiger – dem sie die Position des Präsidenten der DRF anbot
• Dr. h.c. Fritz Bühler – Leiter der schweizerischen Rettungsflugwacht (heute REGA)
• Alexander Piltz – Industrieller und Pilot, Stuttgarter Flughafen
• Günther Kurfiss – Luftfahrtunternehmer
• Klaus Müller – Hubschrauberpilot
• Dr. Zahradnicek – Arzt bei Daimler-Benz
Als geschäftsführendes Vorstandsmitglied übernahm Ina von Koenig ehrenamtlich die gesamte Aufbauarbeit. Auf die Frage, weshalb sie bei der Gründung nicht selbst den Vorsitz übernommen habe, antwortete sie später: "Als Frau in einer Männerwelt erschien es mir logisch, dass Männer in der ersten Reihe stehen. Also habe ich mir selbst in der zweiten Reihe die Position des geschäftsführenden Vorstandsmitglieds zugewiesen."
Am 19. März 1973 hob die DRF erstmals zu einem echten Rettungseinsatz ab: eine Alouette III mit dreiköpfiger Besatzung, vom Stuttgarter Flughafen zu einem Verkehrsunfall bei Böblingen. Der Hubschrauber – damals "Rotkreuz Baden-Württemberg 7", heute als Christoph 41 bekannt – rettete eine schwerverletzte US-Amerikanerin. Das war der erste Einsatz der deutschen zivilen Luftrettung. Eine Frau hatte ihn möglich gemacht.
Ein lächelndes Gesicht, ein ernstes Anliegen
Deutschland feiert im Jahr 2026 gleich zweimal die Leistungen der Luftrettung: den jährlichen Tag der Luftretter am 19. März und den ersten Deutschen Luftrettungstag vom 6. bis 8. Mai in Fulda. Große Bühne, große Namen, großes Jubiläum – gefeiert werden Pioniergeist, Lebensrettung und Innovation. Ina von Koenig wurde zu keiner der Veranstaltungen eingeladen!
Am Tag der Deutschen Luftrettung wird sich auch Ina von Koenig deutlich zu Wort melden.
Ina von Koenig begegnet dieser jahrzehntelangen Auslöschung nicht mit Bitterkeit – sondern mit Haltung, Charme und einem Buch. Denn Lächeln, bekanntlich, ist die schönste Art, jemandem seine Zähne zu zeigen. Und die Fakten lachen auf ihrer Seite. "Eine Frau in der Luftfahrt ist auch heute noch nicht gerne gesehen", sagt Ina von Koenig, über 80 Jahre alt, Pionierin, noch immer unbesiegt.
Zwei Jubiläumstage – eine Gründerin, die verschwiegen wird und jetzt aber die Wahrheit an Licht bringen will
Am 19. März 2026 begeht Deutschland den Tag der Luftretter – initiiert von der DRF-Luftrettung, der Organisation, die ohne Ina von Koenig nie entstanden wäre. Vom 6. bis 8. Mai 2026 findet in Fulda im Rahmen der RETTmobil erstmals der "Deutsche Luftrettungstag" statt – mit ADAC-Luftrettung, DRF-Luftrettung, Johanniter-Luftrettung und Bundespolizei. Ina von Koenig will ihren Kampf um die Wahrheit nicht aufgeben und meldet sich an diesen Feiertagen lautstark zu Wort.
Ihr Leben als Krimi der Nachkriegsrepublik
Was nach der Gründung folgte, liest sich wie ein Drehbuch. Männer übernahmen ihr Werk, kassierten Millionen an Provisionen, organisierten ihre Verdrängung. Am 13. September 1984 ließen sie sie verhaften: willkürliche Untersuchungshaft, zehn Jahre Interpol-Fahndung, konfiszierte und vernichtete Dokumente, eine Kaution von 200.000 D-Mark, die bis heute nicht zurückkam. Drei Mordanschläge. Jahre im Exil.
Die Akte Ina von Koenig ist kein Betriebsunfall der Geschichte – sie zeigt ein System.
Das Buch: Eine Bombe mit Zündschnur. Noch in diesem Jahr erscheint die Biografie mit dem vorläufigen Titel:
Die Auslöschung. Staatsverbrechen Menschenrettung
Das gefährliche Leben von Luftrettungs-Pioneress Ina von Koenig
Das Buch dokumentiert den exakten Ablauf der Gründung der deutschen Luftrettung durch eine Frau, die ihrer Zeit weit voraus war. Es benennt erstmals öffentlich die Netzwerke aus Politik, Wirtschaft und Luftfahrtlobby, die systematisch gegen Ina von Koenig arbeiteten. Es rekonstruiert drei Mordanschläge, die fragwürdigen Umstände ihrer willkürlichen Verhaftung und ihre Jahre im Exil. In einer Zeit von #MeToo und feministischer Geschichtsschreibung wird dieses Buch viele Männer in Verlegenheit bringen. Es ist die Geschichte einer Frau, die bisher Hunderttausende Leben in diesem Land gerettet hat – und die dafür von diesem Land vergessen und ausgelöscht wird.
Weitere Informationen & Pressekontakt:
Ina von Koenig – Pionierin der deutschen Luftrettung
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