Investoren setzen auf KI und Transparenz
Befragung von PwC zeigt Interesse an Technologie, Asset und Wealth Management sowie Energie
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Investor: Technologien wie KI stehen ganz oben auf der Agenda (Bild: pixabay.com, Buffik) |
Wien (pte023/24.02.2026/13:59)
Angesichts des Siegeszuges von Künstlicher Intelligenz (KI) sehen immer mehr Investoren im Technologiesektor künftige Ertragschancen. Das geht aus dem "Global Investor Survey 2025" der Beratungsgesellschaft PwC hervor.
Erst Kapital, dann Gewinne
Technologie ist demnach für 61 Prozent der 1.074 befragten Investment-Fachleute aus 26 Ländern und Regionen das attraktivste Segment - mit großem Abstand vor den anderen Branchen. Auf die Plätze zwei und drei kommen, dicht beieinander, Asset und Wealth Management (25 Prozent) sowie Energie- und Versorgungsunternehmen (24 Prozent).
"Investoren wissen, dass KI-Gewinne zunächst Investitionen erfordern. Doch sie erwarten nachvollziehbare, entscheidungsrelevante Kennzahlen, eine glaubwürdige Governance und Belege dafür, dass KI einen klaren und andauernden Effekt auf Kostenstrukturen, Produktivität und Umsätze hat", kommentiert Rudolf Krickl, CEO, PwC Österreich, die Befragung.
Asien-Pazifik-Region gefragt
Technologie-Investments halten die Experten für wettbewerbsrelevant. 92 Prozent fordern, dass Unternehmen ihre finanziellen Anstrengungen für die technologische Transformation forcieren. Auch sei KI operativ und finanziell lohnend. Dies gilt laut den Investoren vor allem für die Produktivität (86 Prozent), die Rentabilität (71 Prozent) und Umsatzsteigerungen (66 Prozent).
78 Prozent der Finanzkenner wollen ihre Investitionen in Unternehmen, die eine KI-Transformation verfolgen, mindestens moderat erhöhen. Voraussetzung dafür sei jedoch mehr Transparenz: Nur 37 Prozent der Befragten sind der Ansicht, dass die Unternehmen ausreichend über ihre KI-Strategien und -Aktivitäten informieren, heißt es in dem PwC-Bericht.
Mit Blick auf die Regionen rechnen 76 Prozent der Investoren damit, dass die Region Asien-Pazifik in den kommenden drei Jahren die meisten Investitionen weltweit anziehen wird, gefolgt von Nordamerika-Karibik (71 Prozent) und Europa (55 Prozent). 28 Prozent glauben, dass sich die weltweite Wirtschaftsentwicklung 2026 moderat bis stark verbessern wird.
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