Erholung der deutschen Wirtschaft bleibt fragil
ZEW-Erwartungen liegen mit plus 58,3 Punkten um minus 1,3 Punkte unter dem Vormonatswert
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Zahlen: Deutsche Wirtschaft erholt sich nur langsam (Bild: pixabay.com, geralt) |
Mannheim (pte022/17.02.2026/13:50)
Fragile Erholung statt robuster Aufschwung: Nach einem kräftigen Anstieg zum Jahresbeginn bleiben die Erwartungen über die wirtschaftliche Lage Deutschlands im Februar stabil. Laut dem Index des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) liegen die Erwartungen mit plus 58,3 Punkten um minus 1,3 Punkte unter dem Vormonatswert.
"ZEW-Index bleibt stabil"
Die Einschätzung der aktuellen konjunkturellen Lage hingegen steigt weiter. Der Lage-Indikator für Deutschland liegt mit minus 65,9 Punkten um plus 6,8 Punkte über dem Vormonatswert, heißt es von den ZEW-Konjunkturforschern. "Der ZEW-Index bleibt stabil. Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einer Phase fragiler Erholung", so ZEW-Präsident Achim Wambach.
Die exportorientierten Branchen zeigen dem Experten nach moderate bis starke Anstiege im Februar. Insbesondere verbessern sich die Aussichten für die Chemie- und Pharmaindustrie (plus 7,5 Punkte), die Stahl- und Metallproduktion (plus 8,6 Punkte) und den Maschinenbau (plus 10,9 Punkte) - dank der besser als erwartet ausgefallenen Auftragseingänge.
Privater Konsum steigt
Trotz der anhaltenden Unsicherheit verbessern sich die Aussichten für den privaten Konsum (plus sechs Punkte). Schlechter läuft es bei den Banken, der Informationstechnologiebranche und den Versicherern. Die Erwartungen für die Eurozone zeigen ebenfalls wenig Veränderung und liegen aktuell mit plus 39,4 Punkten um minus 1,4 Punkte unter dem Vormonatswert. Die Bewertung liegt mit minus 13,6 Punkten um plus 4,5 Punkte über dem Vormonatswert.
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