pte20190123020 Technologie/Digitalisierung, Unternehmen/Wirtschaft

Chip-Anlagen: ASML stolpert ins neue Jahr

CEO Peter Wennink: "Das gesamte Jahr wird gut, aber das erste Quartal schwach"


ASML-Zentrale: Konzern startet holprig ins erste Quartal (Foto: asml.com)
ASML-Zentrale: Konzern startet holprig ins erste Quartal (Foto: asml.com)

Veldhoven (pte020/23.01.2019/13:59) Das auf Chip-Anlagen spezialisierte niederländische Unternehmen ASML http://asml.com hat die Börsianer heute, Mittwoch, auf ein schwaches erstes Quartal vorbereitet. "Das gesamte Jahr wird gut, aber das erste Quartal schwach", kündigte Vorstandschef Peter Wennink an. Schuld am holprigen Jahresstart seien vor allem Investitionszurückhaltungen beziehungsweise Auftragsverschiebungen bei einigen Kunden.

Viele Bestellungen verschoben

Das Management des globalen Marktführers im Bereich Lithographiemaschinen zur Halbleiterherstellung beklagt vor allem, dass einige Bestellungen von Kunden in die zweite Jahreshälfte verschoben worden sind. Für die ersten drei Monate gehe man daher von einem Rückgang beim Umsatz auf 2,1 Mrd. Euro aus. Zum Vergleich: Vor einem Jahr standen an dieser Stelle noch 2,3 Mrd. Euro. Die Lage sei aber prinzipiell auf das Gesamtjahr bezogen gut.

Laut Wennink sollten sich Umsatz und Rendite in der zweiten Jahreshälfte wieder deutlich besser entwickeln. Die Nachfrage von Großkunden aus China sei "solide". Die Umsätze von ASML im Schlussquartal 2018 können sich sehen lassen: So kletterte der Nettogewinn nach 643 Mio. Euro im Jahr 2017 auf 788 Mio. Mio. Euro. Beim Umsatz wurden 3,14 Mrd. Euro verbucht. Die Markterwartungen in Bezug auf die Auftragseingänge von vielen Analysten wurden jedoch verfehlt.

(Ende)
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