pte20091007025 in Leben
Waffenträger werden eher erschossen
Psychologe: "Schusswaffen eignen sich nicht zur Verteidigung"
Philadelphia/Wien (pte025/07.10.2009/13:50)
Mit einer Waffe in der Hand steigt das Risiko, selbst erschossen zu werden. Das zeigt eine Studie der University of Pennsylvania http://www.upenn.edu , die im American Journal of Public Health veröffentlicht wurde. Die Forscher untersuchten die Opfer von 677 Schießereien, zu denen es innerhalb von drei Jahren in der Stadt Philadelphia gekommen war. Man wertete aus, wie viele Opfer zum Tatzeitpunkt selbst eine Waffe mitführten, verglich das Ergebnis mit den durchschnittlichen Bewohnern der Stadt gleichen Alters, Geschlechts und Herkunft und berücksichtige auch sozio-ökonomische Merkmale. Das Ergebnis: Mit Waffe werden Menschen 4,5 mal häufiger angeschossen und 4,2 mal häufiger erschossen als ohne. Dieses Risiko stieg zusätzlich, wenn die Opfer noch Chance der Verteidigung hatten.
Profitieren Sie von
unabhängigem Journalismus!
Lesen Sie mit pressetext Abo+ weiter und unterstützen Sie
Qualitätsberichterstattung für nur 1 EUR pro Woche!
Das Angebot beläuft sich auf 1 EUR pro Woche bzw. 49 EUR im Jahr
– und das, solange Sie wollen. Sie bleiben flexibel, denn Ihr pressetext Abo+
passt sich an Ihre Lesegewohnheiten an und ist jederzeit kündbar
