pte20090608018 in Business
Wirtschaftskrise bringt Gratiszeitungen zu Fall
Schwacher Werbemarkt lässt Auflagen europaweit schrumpfen
Paris/Berlin (pte018/08.06.2009/13:05)
Gratiszeitungen kämpfen aufgrund des schwachen Anzeigengeschäfts europaweit ums Überleben. Während der Printmarkt generell unter der Wirtschaftskrise und ihren Folgen zu leiden hat, sind die kostenlosen Titel ganz besonders stark von den rückläufigen Werbeaufträgen betroffen. Noch im vergangenen Jahr waren die Auflagenzahlen von Gratiszeitungen weltweit auf über 40 Mio. gestiegen. Wie die New York Times berichtet, befindet sich das Geschäftsfeld seit Ausbruch der Finanzkrise allerdings im freien Fall. Die Auflagen in Europa sind laut Branchenbeobachtern wie Piet Bakker, Professor in Amsterdam, um zehn Prozent zurückgegangen und Dutzende Titel wurden eingestellt.
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