pte20090126012 in Business
Videospiele belasten soziale Beziehungen
Games-Experte widerspricht: "Miteinander steht im Vordergrund"
Provo (pte012/26.01.2009/11:42)
Der ausgiebige Konsum von Videospielen kann bei jüngeren Nutzern gravierende Auswirkungen auf soziale Beziehungen haben. Je mehr Zeit diese für das Spielen verwenden, desto schlechter wird die Qualität des Verhältnisses zu Eltern und Freunden. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der Brigham Young University http://www.byu.edu im US-Bundesstaat Utah. Die statistische Auswertung von insgesamt 813 Studenten-Interviews aus dem ganzen Land will zudem herausgefunden haben, dass ein direkter Zusammenhang zwischen dem Videospielen und der Wahrscheinlichkeit, mit der die Betroffenen in riskantes Verhalten wie Zigarettenkonsum oder Drogenmissbrauch involviert sind, besteht. So sind junge Menschen, die Games als ihr tägliches Hobby betreiben, eigenen Angaben zufolge fast zweimal so oft Marihuana-Konsumenten wie der durchschnittliche Gelegenheitsspieler. Im Vergleich zu jenen, die Videospiele überhaupt nicht nutzen, ist diese Zahl sogar dreimal höher.
Profitieren Sie von
unabhängigem Journalismus!
Lesen Sie mit pressetext Abo+ weiter und unterstützen Sie
Qualitätsberichterstattung für nur 1 EUR pro Woche!
Wenn Sie bereits ein Konto haben, loggen Sie sich ein.
Das Angebot beläuft sich auf 1 EUR pro Woche bzw. 49 EUR im Jahr
– und das, solange Sie wollen. Sie bleiben flexibel, denn Ihr pressetext Abo+
passt sich an Ihre Lesegewohnheiten an und ist jederzeit kündbar
