pte20090114020 in Business
Medien frustriert über israelische Gaza-Blockade
ROG: "Vorgehen Israels ist Schande für eine Demokratie"
Jerusalem (pte020/14.01.2009/12:35)
Das weiter andauernde Verbot der israelischen Regierung, ausländische Nachrichtenkorrespondenten in den Gazastreifen vorzulassen, löst in den Reihen der internationalen Medienorganisationen zunehmend heftige Proteste aus. Seit dem Start der militärischen Kampagne gegen die Hamas vor mittlerweile mehr als zwei Wochen gestattet die Israel Defence Force lediglich humanitären Hilfsorganisationen die Überquerung der Erez-Kreuzung, die die Grenze zum palästinensischen Autonomiegebiet markiert. "Das Ausmaß der Einmischung und Behinderung durch die israelische Mediensperre ist beispiellos und sehr frustrierend", stellt Dominic Wagthorn, Korrespondent für den Nahen Osten beim britischen Nachrichtensender Sky News http://news.sky.com , gegenüber dem Guardian fest. "Wir halten alle an zu verstehen, dass Gaza gegenwärtig ein Kriegsgebiet ist. Deshalb erlauben wir auch keinen freien Zugang zu dieser Region", rechtfertigt ein Sprecher der israelischen Botschaft in London das Vorgehen.
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