pte20081218021 in Business
New York schlägt iTunes-Steuer vor
Zusätzliche Besteuerung digitaler Downloads soll Finanzloch schließen
New York (pte021/18.12.2008/11:55)
Dem US-amerikanischen Bundesstaat New York droht im kommenden Haushaltsjahr ein Defizit von rund 15,4 Mrd. Dollar. Um diesem zu begegnen, legt der demokratische Gouverneur David Paterson ein umfangreiches Maßnahmenpaket vor, das die Anhebung von Abgaben sowie die Einführung von 88 neuen Steuern vorsieht. Teil dieses Pakets ist die künftige Erhebung der sogenannten iTunes-Steuer, anhand derer digitale Downloads zusätzlich besteuert werden sollen. "Downloads sind grundsätzlich bereits mehrwertsteuerpflichtig", erklärt Christian Spahr, Sprecher des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) http://www.bitkom.org , im Gespräch mit pressetext. Dies trifft wie in den USA auch auf Deutschland zu. Demzufolge handelt es sich bei der iTunes-Steuer um eine zusätzliche Maßnahme.
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