pte20081127020 in Business
Jugendschutz bei Videospielen: Eltern haben wenig Ahnung
US-Medienaufsicht kritisiert mangelnde Auseinandersetzung mit Thema
Minneapolis (pte020/27.11.2008/12:15)
Eltern setzen sich zu wenig mit dem Thema Videospiele und den entsprechenden Jugendschutzmöglichkeiten wie dem Altersfreigabe-System auseinander. Diese kritische Feststellung trifft das National Institute on Media and the Family (NIMF) http://www.mediafamily.org , ein unabhängiges Aufsichtsorgan der US-amerikanischen Medienbranche, in seinem aktuell vorgelegten 13. Jahresbericht. Demnach hätten es Industrie und Handel zwar geschafft, im Laufe des vergangenen Jahres bessere Kontrollmöglichkeiten zu etablieren, die Eltern den Schutz ihrer Sprösslinge vor für sie ungeeigneten Erwachseneninhalten erleichtern. Doch trotz des zunehmenden Trends zu familientauglichen Spielen, müsse man immer noch feststellen, dass sich die Elterngeneration zu wenig mit dieser Problematik beschäftige. Während das Altersfreigabe-System der Industrie und die entsprechenden Alterskontrollmaßnahmen der Händler von den NIMF-Experten ein gutes Zeugnis ausgestellt bekommen, wird das Gefahrenbewusstsein der Eltern im Bericht lediglich mit "mangelhaft" benotet.
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