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Sa, 26.05.2012
pts20081103022 Computer/Telekommunikation, Forschung/Technologie
Dr. Oberfeld zieht Krebsstudie zurück
Bestätigung: Keine C-Netz-Anlage in Hausmannstätten
Wien (pts022/03.11.2008/12:48) - "Die gerichtliche Einigung und das Einsehen von Dr. Oberfeld, dass es keine C-Netz-Anlage in Hausmannstätten gegeben hat, ist wichtig", erklärt FMK-Geschäftsführer Maximilian Maier anlässlich der heutigen Einigung. Der auf Wunsch von Dr. Oberfeld heute geschlossene gerichtliche Vergleich zur Klage vor dem Landesgericht Salzburg zur Krebsstudie zeigt, dass es seitens mobilkom austria nur um die Klärung der Frage und den wissenschaftlichen Anspruch ging. "Mit dem Eingeständnis ist im Sinne der Sache alles geklärt und es wird einer Mythenbildung vorgebaut. Diese Krebsstudie ist falsch und darüber müssen alle Betroffenen raschest informiert werden, um weitere Aufregungen und Schäden zu vermeiden." Der Salzburger Umweltmediziner und Referent der österreichischen Ärztekammer, Dr. Gerd Oberfeld, hatte in einer Studie im Auftrag des Gesundheitsressorts des Landes Steiermark ein signifikant erhöhtes Krebsrisiko im Umkreis von 200 Metern durch eine Mobilfunkanlage (C-Netz) im Raum Vasoldsberg/Hausmannstätten im Zeitraum zwischen 1984 und 1997 festgestellt. Allerdings: An diesem Standort gab es nie eine C-Netz-Anlage und bis 1994 überhaupt keine Mobilfunkstation. Die österreichischen Mobilfunkbetreiber, die sich alle mit der Klage solidarisch gezeigt haben, knüpfen an das Einlenken des Studienautors auch die Hoffnung nach "einer Versachlichung der Diskussion und der Umsetzung von Leitlinien für gute Forschungspraxis in Österreich." Klage war unausweichlich geworden: Grundlage wissenschaftlichen Arbeitens nicht eingehalten Negative Folgen für Wissenschaftsstandort Österreich sind abzuwenden Mobilfunk-Dialog der Zukunft starten Forum Mobilkommunikation Link: (Ende)
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