pte20081028035 in Business
Medienbranche droht Wachstumsflaute
Internet und Videospiele bleiben Umsatzmotor
Frankfurt am Main (pte035/28.10.2008/13:45)
Die weltweite Finanzkrise wirkt sich auch negativ auf die deutsche Medienbranche aus. Wie die Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) http://www.pwc.com in ihrem "German Entertainment and Media Outlook: 2008 - 2012" prognostiziert, wird sich das Wachstum in diesem und den folgenden Jahren deutlich abschwächen. Demnach kann die Medienbranche 2008 nur noch mit einem Erlöszuwachs von 1,4 Prozent auf rund 56,8 Mrd. Euro rechnen. Im vergangenen Jahr lag die Steigerung noch bei 2,5 Prozent und 2006 sogar bei rund 4,1 Prozent. Die Verbraucherausgaben würden zwar weiter moderat steigen, die Medienwelt allerdings leide unter der Abkühlung der Konjunktur, so Frank Mackenroth, Partner und Leiter der Branchengruppe Entertainment & Media bei PwC. Für dieses Jahr sei noch ein Anstieg an Werbeeinnahmen um zwei Prozent zu erwarten, 2009 könnten die Erlöse dann um ein Prozent leicht sinken. "Wir gehen davon aus, dass sich die Abschwächung des Wachstums im kommenden Jahr nochmals verstärkt. 2010 und vor allem 2011 ist aber wieder mit einer Trendwende zu rechnen", erklärt Mackenroth auf Nachfrage von pressetext.
Profitieren Sie von
unabhängigem Journalismus!
Lesen Sie mit pressetext Abo+ weiter und unterstützen Sie
Qualitätsberichterstattung für nur 1 EUR pro Woche!
Wenn Sie bereits ein Konto haben, loggen Sie sich ein.
Das Angebot beläuft sich auf 1 EUR pro Woche bzw. 49 EUR im Jahr
– und das, solange Sie wollen. Sie bleiben flexibel, denn Ihr pressetext Abo+
passt sich an Ihre Lesegewohnheiten an und ist jederzeit kündbar
