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pte20080521034 in Leben

Saharastaub bringt Nährstoffe bis in Ecuadors Bergregenwälder

Klimawandel könnte zu Nährstoffüberangebot führen


Mainz (pte034/21.05.2008/15:40)

Staub aus der unfruchtbaren Trockenwüste Sahara beeinflusst offenbar maßgeblich den Nährstoffkreislauf in den Bergregenwäldern Ecuadors. Das haben Wissenschaftler der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz http://www.uni-mainz.de jetzt erstmals zeigen können. "Wir haben in den ecuadorianischen Anden tatsächlich Staubeintrag aus Nordafrika gefunden. Mit diesem Sahara-Staub erhielt der Bergregenwald große Mengen an wichtigen Pflanzennährstoffen", erklärt Universitäts-Professor Wolfgang Wilcke vom Geographischen Institut. So sei nachgewiesen, dass der Sahara-Staub nicht nur das feuchte Amazonas-Becken erreiche, sondern auch bis in die tropischen Regenwälder der Andenrepublik vordringe. Entscheidend für den Weiterflug des nährstoffreichen Staubes sei das Auftreten einer besonderen großklimatischen Situation, nämlich des El-Nino-Southern-Oscillation-Phänomens (ENSO).

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