pte20080502016 in Business
Deutschland: Pressefreiheit gerät in Gefahr
Experten fordern höheren Schutz für Journalisten
Berlin (pte016/02.05.2008/12:40)
Deutsche Medienexperten warnen anlässlich des Internationalen Tages der Pressefreiheit am 3. Mai vor einer zunehmenden Ausdünnung des Schutzes für Journalisten. Die Freiheit der Presse dürfe nicht untergraben werden und das Schutzniveau für Journalisten vor staatsanwaltschaftlichen oder nachrichtendienstlichen Überwachungsmaßnahmen sei zu verbessern, fordert der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) http://www.vdz.de . Eine Tendenz zu staatlichen Eingriffen wird auch im Rahmen des Deutschen Anwaltstages in Berlin kritisiert. Vor dem Hintergrund der Bespitzelung einer Spiegel-Redakteurin durch den Bundesnachrichtendienst (BND) ist die Warnung vor einer Auszehrung der Pressefreiheit gerechtfertigt. Darüber hinaus habe der BND auch einen Journalisten der Berliner Zeitung überwacht. "Nach Bekanntwerden der Überwachungsaffäre hätte der BND seine Aktivitäten umgehend einstellen müssen", meint Anja Pasquay, Pressereferentin des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger http://www.bdzv.de , im Gespräch mit pressetext.
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