pte20080327022 in Business
Social Communitys erschaffen den "gläsernen Menschen"
"Mit sensiblen Daten wird sehr freizügig umgegangen"
Wien (pte022/27.03.2008/11:43)
Die Interaktion in sozialen Netzwerk-Communitys erfolgt datenbasiert. Nutzer, die ihr Profil reichhaltig mit persönlichen Informationen füllen, Bilder veröffentlichen und ausgiebig virtuell kommunizieren, werden zum sozialen Erfolg im Netz. Vielen ist aber nicht bewusst, dass ihre Daten nicht nur ihren virtuellen Freunden zugänglich sind. So können beispielsweise über offene Programmierschnittstellen User-Daten extrahiert und neu kombiniert werden. Solche so genannten Mashups haben einerseits den Erfolg von Web 2.0 mitbegründet, stellen aber andererseits in punkto Datenschutz ein Gefahrenpotenzial dar. Darüber, ob ein derartiges Vorgehen mit sensiblen Nutzerdaten auch rechtlich und ethisch vertretbar ist und wie der Mensch mit den aktuellen technischen Szenarien im Alltag umgehen soll, diskutierten gestern, Mittwoch, eine Reihe von Experten auf der Veranstaltung "Gläserner Mensch dank Social Media?" im Rahmen des österreichischen "net culture lab"-Projekts http://lab.netculture.at .
Profitieren Sie von
unabhängigem Journalismus!
Lesen Sie mit pressetext Abo+ weiter und unterstützen Sie
Qualitätsberichterstattung für nur 1 EUR pro Woche!
Wenn Sie bereits ein Konto haben, loggen Sie sich ein.
Das Angebot beläuft sich auf 1 EUR pro Woche bzw. 49 EUR im Jahr
– und das, solange Sie wollen. Sie bleiben flexibel, denn Ihr pressetext Abo+
passt sich an Ihre Lesegewohnheiten an und ist jederzeit kündbar
