pte20080320001 in Business
Freigabe von Gewaltspiel sorgt für Wirbel
Politiker fordern besseren Einblick in Entscheidungsprozesse
London (pte001/20.03.2008/06:00)
Die kürzlich bekannt gewordene Freigabe des als Gewalt-Schocker gehandelten Videospiels Manhunt 2 hat in Großbritannien eine heftige Diskussion um die Altersfreigabe von Computerspielen ausgelöst. Nach einem neun Monate andauernden Streit zwischen Spielentwickler Rockstar http://www.rockstargames.com und der Zensurbehörde British Board of Film Classification (BBFC) http://www.bbfc.co.uk hatte diese schlussendlich das Spiel mit einer Altersfreigabe von "ab 18" für den britischen Markt zugelassen. Zuvor war der Titel bereits zweimal von der Behörde aufgrund von übertriebenen Gewaltinhalten abgewiesen worden. Nachdem das Video Appeals Committee daraufhin mehrfach Einspruch gegen die Sperrung erhoben hatte, blieb dem BBFC aber letztendlich keine andere Wahl, als das Spiel per Gerichtsbeschluss freizugeben.
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