pte20080301001 in Business
"Islam-Berichterstattung ist grundsätzlich problematisch"
Gelebte Wirklichkeit bleibt medial meist im Hintergrund
Berlin (pte001/01.03.2008/06:00)
Bei der Berichterstattung über den Islam stehe in Deutschland zu häufig die skandalträchtige Nachricht im Vordergrund. Die gelebte Wirklichkeit bleibe dagegen meist im Hintergrund, so Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble im Rahmen der mittlerweile dritten Deutschen Islamkonferenz, die vergangenen Mittwoch in Berlin gestartet ist. Fanatischer Islamismus und Terrorismus, der sich den Islam auf die Fahnen schreibe, stelle zwar zweifellos eine reale Bedrohung dar. Dennoch werde zu wenig in der Öffentlichkeit wahrgenommen, dass die übergroße Mehrheit der Muslime rechtschaffend und friedlich sei, erklärte Schäuble. Es gelte deshalb, verstärkt für eine verantwortungsvollere, vorurteilsfreie und differenziertere Berichterstattung zu werben. Diese müsse vor allem vermehrt die Alltagsthemen des islamischen Lebens aufbereiten, fordert der Bundesinnenminister.
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