pte20080225003 in Business
Wikileaks: Cyber-Mobbing mit moralischen Zielen
Enthüllungs-Wikipedia durch Gerichtsbeschluss verboten
Zürich (pte003/25.02.2008/06:05)
Ähnlich wie beim Online-Lexikon Wikipedia sind auch bei Wikileaks die User aufgefordert, selbst Inhalte beizusteuern. In diesem Fall sollen jedoch Insider-Informationen online publiziert werden, die für die Öffentlichkeit von Interesse und für die Betroffenen rufschädigend sein könnten. So finden sich auf der Seite beispielsweise Dokumente, die CEOs, Konzerne, Staatschefs und Behörden denunzieren. Die User sind aufgefordert, die Echtheit der angeführten "Beweise" zu diskutieren. Die Gründer der Seite hatten Pressefreiheit und Enthüllungsjournalismus im Sinn, die Veröffentlichungen bewegen sich jedoch oft hart an der Grenze zum Mobbing. Vergangene Woche wurde die US-Website nach einem Gerichtsbeschluss vom Netz genommen, berichtet die Schweizer Sonntagszeitung.
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