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pte20080206038 in Business

Britische Behörde verbietet diskriminierende Werbung

Werbeexperte: "Grenzüberschreitungen sind in Deutschland ein Randphänomen"


London (pte038/06.02.2008/16:55)

Die britische Advertising Standards Authority (ASA) http://www.asa.org.uk hat eine Werbekampagne verboten, in der Homosexuelle diskriminierend dargestellt werden. Wie die Online-Ausgabe des Guardian berichtet, hatte eine mobile Reklametafel mit der Aufschrift "Ziel der Homosexuellen: Abschaffung der Familie" zu Beschwerden von besorgten Bürgern geführt. Die Anzeige stelle eine Beleidigung dar und sei "keine akkurate Darstellung der Ansichten Homosexueller", lautet die Kritik. Die gesamte Kampagne sei Ausdruck für ein "stillschweigend akzeptiertes antisoziales Verhalten" und dürfe nicht weiter verbreitet werden. Die hinter der Werbeanzeige stehende christliche Organisation Christian Congress for Traditional Values (CCTV) beruft sich hingegen als Rechtfertigung auf ein "allgemeines Verständnis", das innerhalb Großbritanniens herrsche und demzufolge Homosexuelle nicht unbedingt mit Familienwerten in Verbindung gebracht werden.

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