pte20070705033 in Business
Downloads können CD-Verluste nicht wettmachen
Niedrige Umsätze als politisches Druckmittel
London/Wien (pte033/05.07.2007/13:10)
Die Umsätze im digitalen Musikmarkt steigen stark an, können die sinkenden CD-Verkäufe allerdings nicht aufwiegen. Die International Federation of the Phonographic Industry (IFPI) http://www.ifpi.org präsentierte diese Woche Zahlen, die zeigen, dass die Musikverkäufe von 2005 auf 2006 weltweit um fünf Prozent gefallen sind - von 20,7 Mrd. auf 19,6 Mrd. Dollar. Die Musikindustrie muss damit das siebente Jahr in Folge Umsatzrückgänge in Kauf nehmen. Während der legale Downloadmarkt um 85 Prozent, auf einen Umsatz von 2,1 Mrd. Dollar gewachsen ist, schrumpfte der CD-Markt um elf Prozent. Dieser Rückgang entspricht allerdings fast zwei Mrd. Dollar. "Die Situation in Österreich entspricht durchaus der weltweiten Lage. Auch hier können Downloads die Verluste bei physischen Verkäufen nicht wettmachen", erklärt Stefan Parnreiter vom Music Information Center Austria (MICA) http://www.mica.at im Gespräch mit pressetext.
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