pte20070201026 in Business
Journalisten: Todesstatistik erreicht Rekordwert
Reporter ohne Grenzen nimmt EU in die Verantwortung
Paris/Berlin (pte026/01.02.2007/11:31)
Weltweit ist die Zahl der getöteten Journalisten und Medienmitarbeiter auch 2006 weiter gestiegen, so der Jahresbericht der Organisation Reporter ohne Grenzen (RSF) http://www.rsf.org , der heute, Donnerstag, veröffentlicht wird. Die Statistik verzeichnet 81 getötete sowie 871 verhaftete Journalisten und Medienmitarbeiter. Das seien die höchsten Zahlen seit 1994, so der RSF-Bericht. "Jenseits dieser Zahlen zeichnet sich auch ein Versagen demokratischer Staaten ab, uneingeschränkt für Presse- und Meinungsfreiheit einzutreten", lautet die Kritik der Organisation auch in Richtung der EU und den USA.
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