pts20001030005 in Forschung
Zukunftslabor für digitale Bildverarbeitung
K plus Kompetenzzentrum "Advanced Computer Vision" startete am 30. Oktober unter Beteiligung der Austrian Research Centers Seibersdorf
Wien (pts005/30.10.2000/10:16)
Digitale Bildverarbeitung - für dieses Zukunftsthema wurde jetzt das K plus Kompetenzzentrum "Advanced Computer Vision" eingerichtet. Mit dem neuen Forschungszentrum soll die digitale Bildverarbeitungstechnologie vorangetrieben und ein Entwicklungsvorsprung für die mitarbeitenden Institutionen erzielt werden. An der Initiative sind bislang elf Unternehmen und fünf wissenschaftliche Einrichtungen, darunter die Austrian Research Centers Seibersdorf, beteiligt. Das Kompetenzzentrum "Advanced Computer Vision" öffnet am 30. Oktober offiziell seine Pforten.Digitale Bildverarbeitung, beispielsweise die Anwendung moderner 3-D Technologien, hat für die Industrie sprunghaft an Bedeutung gewonnen. Das Kompetenzzentrum "Advanced Computer Vision" soll Ressourcen aus Industrie und Forschung bündeln, um als schlagkräftige Organisation rasch auf die Erfordernisse der Märkte reagieren zu können. Zurzeit sind neun österreichische und zwei deutsche Industrieunternehmen sowie fünf österreichische wissenschaftliche Einrichtungen an der Initiative beteiligt. Geführt wird das Kompetenzzentrum von den Austrian Research Centers Seibersdorf (ARCS), die als größte österreichische FTE Einrichtung aufgrund ihrer Expertise im Bereich Elektronik besonders auf dieses Thema spezialisiert sind.
Die FTE-Projekte, die im Rahmen des Kplus Programms des Bundesministeriums für Verkehr, Infrastruktur und Technologie gefördert werden, umfassen die Bereiche
Video Surveillance and Monitoring, das ist beispielsweise Videotechnik, Sicherheitsüberwachung, Verkehrsüberwachung, Gebäudetechnik, Automobiltechnik, Automatisierungstechnik, Robotik und Telekom-Dienste;
2-D Pattern Recognition, darunter fällt industrielle Mustererkennung, industrielle Materialanalyse und Inspektion, Materialsortierung, Schrifterkennung, eisenbahn-technische Anwendungen, sowie Fernerkundung;
3-D Measuring, Modelling and Reconstruction: Dies beinhaltet industrielle Inspektion, Positionierung, Vermessung von Oberflächen in Architektur und Bauwesen, sowie Fernerkundung;
Klassifizierung und Matching.
Das Projektvolumen beträgt 153 Mio. Schilling über die nächsten vier Jahre. Die Finanzierung erfolgt dabei durch die Technologie Impuls Gesellschaft (TIG), den Wiener Wirtschaftsförderungsfonds (WWFF) sowie die Wirtschaftsservice Burgenland AG (WIBAG). In einer späteren Phase soll aus dem Kompetenzzentrum ein privatwirtschaftliches Forschungsunternehmen entstehen. Dieses Unternehmen soll die drei Funktionen Forschungs- und Entwicklungsdienstleister, Mitarbeit in Industrieprojekten und eigenständige Forschungsleistungen im Bereich Computer Vision erfüllen.
Das Advanced Computer Vision Kompetenzzentrum, das zurzeit im vierten Wiener Gemeindebezirk residiert, soll 2001 in das neu errichtete Tech Gate Vienna übersiedeln. Einen Zweitstandort soll es ab 2002 im Technologiezentrum Pinkafeld geben. Das Zentrum, das seinen operativen Betrieb bereits im Juli 2000 aufgenommen hat, wird am 30. Oktober im Siemens-Forum unter Anwesenheit der Wiener Finanzstadträtin Brigitte Ederer, Sektionschef im BMVIT Norbert Rozsenich, Udo Scheiblauer, Direktor der Siemens PSE Österreich, Günter Koch, Geschäftsführer der Austrian Research Centers Seibersdorf sowie dem Rektor der Universität Stuttgart, Dieter Fritsch, offiziell eröffnet.
K plus Kompetenzzentrum
ADVANCED COMPUTER VISION
Wohllebengasse 6/5, A-1040 Wien
Tel.: 01/503 15 90 - 4200
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E-mail: office.acv@arcs.ac.at
Für Rückfragen:
Wolfgang Renner
Austrian Research Centers Seibersdorf
02254/780 - 2046
wolfgang.renner@arcs.ac.at (Ende)
| Aussender: | communication matters |
| Ansprechpartner: | Peter Menasse; communication matters |
| Tel.: | 01/503 23 02 /30 |
| E-Mail: | menasse@comma.at |
| Website: | www.comma.at |
