pte20090618026 in Leben
Zuckerersatz belastet das Trinkwasser
Kläranlagen kommen mit synthetischen Süßmitteln nicht zurecht
Karlsruhe (pte026/18.06.2009/12:20)
Abwässer aus Kläranlagen und Oberflächenwasser enthalten eine Vielzahl synthetischer Süßstoffe aus Nahrung, Medikamenten oder Hygieneartikeln. Das berichten Trinkwasseranalytiker vom Karlsruher Technologiezentrum Wasser http://www.tzw.de in der Fachzeitschrift Analytical and Bioanalytical Chemistry. "Ohne es zu bemerken, konsumieren wir täglich eine hohe Anzahl von Chemikalien. Diese hinterlassen jedoch ihre Spur im Wasserkreislauf, denn anders als etwa Öl wird Wasser nicht ver- sondern gebraucht und immer wieder verwendet. Viele der Stoffe können durch Kläranlagen nicht entfernt werden und gelangen so ins Trinkwasser", deutet Studienautor Heinz-Jürgen Brauch im pressetext-Interview die Ergebnisse.
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