pte20200310002 in Forschung
Zinnober verrät Archäologen die Herkunft
Isotopenzusammensetzung ist laut RIKEN Nishina Center for Accelerator-Based Science einzigartig
Wako (pte002/10.03.2020/06:05)
Forscher des japanischen RIKEN Nishina Center for Accelerator-Based Science http://www.nishina.riken.jp haben ein Verfahren entwickelt, mit dem sich extrem kleine Mengen an Quecksilbersulfid, auch als Zinnober bekannt, auf ihre Herkunft analysieren lassen. Das gelingt mit einem hochempfindlichen Massenspektrometer. Es liefert ein Isotopenmuster, das typisch für die Herkunft ist. Die Analyse ist bereits bei einer Probe möglich, die gerade einmal ein Millionstel Gramm wiegt. Rein theoretisch ist es so möglich, Artefakte zu untersuchen, ohne sie zu beschädigen.
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