pte20060527008 in Leben
Zink führt zu Formveränderungen von Synapsen
Therapiemöglichkeiten bei Lern- und Gedächtnisproblemen denkbar
Magdeburg/Ulm/Los Angeles (pte008/27.05.2006/13:00)
Ein Forscherteam aus Magdeburg, Ulm und Los Angeles hat festgestellt, dass Zink bei der synaptischen Übertragung direkt zu Form- und strukturellen Veränderungen von Synapsen führen könnte. Das Ergebnis der strukturellen Grundlage von Lern- und Gedächtnisvorgängen im Gehirn wurde jetzt im Wissensmagazin Science http://www.sciencemag.org veröffentlicht. Schon seit einigen Jahren vermutet man, dass die Kontaktstellen zwischen Nervenzellen, den chemischen Synapsen, eine besondere Rolle spielen. Die neu gewonnene Erkenntnis gibt einen funktionellen Zusammenhang zwischen ProSAP/Shank Molekülen, der Struktur synaptischer Kontakte und den kognitiven Fähigkeiten des Gehirns. Dadurch könnten Therapieansätze für Lern- und Gedächtnisprobleme, Sprachentwicklungsstörungen oder autistische Persönlichkeitsveränderungen gefunden werden.
Profitieren Sie von
unabhängigem Journalismus!
Lesen Sie mit pressetext Abo+ weiter und unterstützen Sie
Qualitätsberichterstattung für nur 1 EUR pro Woche!
Das Angebot beläuft sich auf 1 EUR pro Woche bzw. 49 EUR im Jahr
– und das, solange Sie wollen. Sie bleiben flexibel, denn Ihr pressetext Abo+
passt sich an Ihre Lesegewohnheiten an und ist jederzeit kündbar
