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pte20000822020 in Leben

Zelltransplantation soll Schäden nach Schlaganfall rückgängig machen

US-Forscher injizierten Patienten Nervenzellen in Gehirnregionen


Pittsburgh/San Diego (pte020/22.08.2000/12:47)

Amerikanischen Ärzten ist es bei einer Reihe von Schlaganfall-Patienten gelungen, durch Injektionen von Nervenzellen erhebliche gesundheitliche Verbesserungen zu bewirken. Das berichtet das Journal der amerikanischen Akademie für Neurologie http://www.neurology.org in seiner heutigen Ausgabe.

Justin Zivin, Arzt am Department of Neurosciences der Universität von San Diego http://medicine.ucsd.edu/neurosci berichtet über die erfolgreiche Therapie mit den Nervenzellen- Injektionen, die der Wissenschaftler Douglas Kondziolka, Forscher am Pittsburgh University Medical Center http://www.cbmi.upmc.edu bei zwölf Probanden durchführte. Kondziolka injizierte den Patienten, die nach dem Schlaganfall halbseitig gelähmt waren, zwischen zwei und sechs Mio. Nervenzellen direkt in die Gehirnregionen, von der die Lähmungen ausgingen.

Die Zellen, so genannte LBS-Neuronen, stammen aus Tumorgeweben von Menschen. Diese Zellen besitzen ähnlich wie Stammzellen die Teilungsfähigkeit von Embryonalzellen. Ehe sie jedoch injiziert wurden, formten die Forscher die Zellen in sich nicht mehr teilende Gehirnzellen um.

Das Ergebnis war erfolgversprechend: von den zwölf Patienten gab es bei sechs erhebliche Verbesserungen bei den Lähmungserscheinungen. Auch die Durchblutung der Gehirnareale war bei den betreffenden Patienten verbessert. Eine Schlussfolgerung über die Wirksamkeit der Behandlung könne aber noch nicht gegeben werden, da die Anzahl der Probanden zu klein war, so Kondziolka. Der Erfolg sei aber richtungsweisend, da die Methode auch Jahre nach dem Schlaganfall angewendet werden könnte. (Ende)
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