pte20000601014 in Leben
Zehnter Sanitätshilfe-Bundesbewerb des Roten Kreuzes
Keine akuten Probleme durch Rückgang der Zivildiener
Hollabrunn (pte014/01.06.2000/11:15)
Streng wird es beim zehnten Sanitätshilfe-Bundesbewerb des Roten Kreuzes http://www.redcross.or.at am 3. Juni zugehen. Dies berichtete RK-Sprecher Gerald Czech im Gespräch mit pressetext.austria. Der genaue Inhalt der praxisbezogenen Aufgaben werde bis zur letzten Minute "streng geheim" gehalten. Es sei jedoch sicher, dass alle Situationen realitätsnahe sein würden. Teilnehmer würden zum Beispiel "Opfern" eines gespielten Bank-Überfalles, bei denen es Schutzverletzungen gegeben habe, zur Hilfe kommen müssen.Während die Mannschaften die sechs Praxisstationen durchmachten, würden sie darüber hinaus von einem Betreuer begleitet, der dafür sorge, dass die Teilnehmer weder per Handy noch vom Publikum Informationen über die übrigen Stationen bekommen, erklärte Czech. Der Betreuer entscheide auch bei jeder Station, welches der sieben Teammitglieder pausieren müsse.
Insgesamt 16 Mannschaften aus allen Bundesländern werden in Hollabrunn ihre theoretischen und praktischen Kenntnisse zur Probe stellen. Der Sieger wird 2001 Österreich beim internationalen Erste-Hilfe-Wettbewerb vertreten. Meistens seien die Österreicher im internationalen Vergleich weit vorne dabei, sagte Czech. Dies liege zum Teil daran, dass das Rote Kreuz in Österreich ein flächendeckender Rettungs- und Transportdienst sei. In anderen Ländern fokussiere das Rote Kreuz auf erste Hilfe.
Für das Rote Kreuz Österreich sind rund 4.100 Mitarbeiter hauptberuflich und über 38.000 Mitarbeiter freiwillig im Einsatz. Dazu kommen um die 2.150 Zivildiener. Die Zahl der Zivildiener werde kommenden Juni zwar reduziert, aber vermutlich nicht so sehr wie befürchtet, so Czech. Die Situation werde deshalb schmerzhaft sein, aber nicht so, dass keine Erste Hilfe geleistet werden könne.
Die RK-Erträge aus Kostenersätzen und Leistungserlösen betrugen 1999 rund drei Mrd. Schilling. 531 Mio. Schilling wurden durch Spenden und Mitgliedsbeiträge eingenommen, weitere 571 Mio. Schilling aus sonstigen Erträgen wie etwa Altstoffsammlung. (Ende)
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