pte20090511002 in Leben
Zecken durch Klimawandel gefährlicher
Verschiebung der Jahreszeiten macht Erreger hartnäckiger
Jena (pte002/11.05.2009/06:05)
Der Klimawandel kann in bestimmten Regionen die Zahl der Erkrankungsfälle an Lyme-Borreliose steigern. Das geschieht, indem sich die Zeiträume der Blutmahlzeiten verschiedener Zecken-Entwicklungsstadien an ihren Wirten verändern, was zu einer besseren Übertragung der Erreger auf Zecken führt. Zu diesem Schluss kommen Epidemologen der Yale School of Public Health http://publichealth.yale.edu im Journal Applied and Environmental Microbiology. Die Forschergruppe um Durland Fish untersuchte Genomteile der Borrelien-Erreger an 30 verschiedenen Standorten der USA. Dabei konnte sie nachweisen, dass die Verschiebung der Jahreszeiten die Wahrscheinlichkeit erhöhen kann, nach einem Zeckenstich an Lyme-Borreliose zu erkranken. Bisher wusste man erst, dass der Klimawandel zur Vergrößerung des geografischen Verbreitungsgebietes von Zecken führen kann.
Profitieren Sie von
unabhängigem Journalismus!
Lesen Sie mit pressetext Abo+ weiter und unterstützen Sie
Qualitätsberichterstattung für nur 1 EUR pro Woche!
Das Angebot beläuft sich auf 1 EUR pro Woche bzw. 49 EUR im Jahr
– und das, solange Sie wollen. Sie bleiben flexibel, denn Ihr pressetext Abo+
passt sich an Ihre Lesegewohnheiten an und ist jederzeit kündbar
