pte20070216027 in Forschung
Würmerflut aus dem Reich der Mitte
Chinesische Hacker bedrohen deutsche Firmenrechner
Mainz/Stuttgart (pte027/16.02.2007/16:20)
Dem Bundesamt für Verfassungsschutz zu Folge sind deutsche Firmen immer wieder Opfer chinesischer Hackerangriffe. Als eine neue Form der Industriespionage habe sich mittlerweile das Ausspähen fremder Rechner mittels sogenannter Schadprogramme etabliert, wie der Vize-Präsident des Verfassungsschutzes, Hans-Elmar Remberg, dem ZDF mitteilte. Die Spionageprogramme gelangen über E-Mail-Anhänge auf Firmencomputer und erlauben Eindringlingen den Zugriff auf wichtige Daten. Besonders aus China kommen immer mehr Hackerangriffe. Nach Beobachtung des Verfassungsschutzes geht China offensichtlich weltweit sehr aggressiv vor, um seine eigene Wirtschaft möglichst schnell aufzubauen. Das Mittel der Wahl sei dabei die Spionage auf elektronischem Wege. Die Vorteile gegenüber klassischen Methoden: weniger Aufwand, flächendeckender Einsatz und eine verschwindend geringe Gefahr entdeckt zu werden.
Profitieren Sie von
unabhängigem Journalismus!
Lesen Sie mit pressetext Abo+ weiter und unterstützen Sie
Qualitätsberichterstattung für nur 1 EUR pro Woche!
Das Angebot beläuft sich auf 1 EUR pro Woche bzw. 49 EUR im Jahr
– und das, solange Sie wollen. Sie bleiben flexibel, denn Ihr pressetext Abo+
passt sich an Ihre Lesegewohnheiten an und ist jederzeit kündbar
