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pts20260928014 in Leben

Wohnen im Alter: 69 Prozent wollen in den eigenen vier Wänden bleiben

Innovative Immobilienmodelle schaffen neue Spielräume


Wien (pts014/28.09.2026/10:05)

Gallup-Umfrage: Selbstständigkeit hat klare Priorität – Verkauf mit Wohnrecht oder der Wechsel in eine kleinere Eigentumswohnung können Sicherheit, Lebensqualität und finanzielle Flexibilität verbinden.

Wie und wo Menschen im Alter leben wollen, ist klar: 69 Prozent der Befragten ab 40 Jahren möchten später am liebsten im eigenen Haus oder in der eigenen Wohnung bleiben. Das zeigt eine aktuelle Gallup-Umfrage im Auftrag von Raiffeisen Immobilien Österreich. Innovative Kauf- und Verkaufsmodelle können dabei helfen, die eigenen vier Wände an einen neuen Lebensabschnitt anzupassen und gebundenes Vermögen sinnvoll zu nutzen.[1]

Die eigenen vier Wände sind im Alter klarer Favorit

Neben den 69 Prozent, die im Alter im eigenen Haus oder in der eigenen Wohnung leben möchten, bevorzugen weitere 15 Prozent eine eigenständige, betreute Wohneinheit. Das Wohnen bei Kindern, Enkelkindern oder anderen Verwandten ist hingegen nur für zwei Prozent die bevorzugte Lösung; mehr als ein Viertel schließt diese Wohnform ausdrücklich aus.

Auch ein Senior:innenheim ist für lediglich zwei Prozent die erste Wahl, während es für 31 Prozent keinesfalls infrage kommt. Offenheit besteht dagegen gegenüber neuen Konzepten: Fünf Prozent favorisieren ein Mehrgenerationen-Wohnhaus, nur sieben Prozent lehnen dieses Modell grundsätzlich ab.

"Die Ergebnisse zeigen sehr deutlich, wie wichtig Selbstständigkeit und das vertraute Zuhause gerade in späteren Lebensphasen sind. Es geht nicht darum, Eigentümer:innen zu einer bestimmten Lösung zu bewegen, sondern ihnen rechtzeitig alle Möglichkeiten aufzuzeigen. Wer früh plant, kann Wohnqualität, Sicherheit und finanzielle Freiheit wesentlich besser miteinander verbinden", erklären die beiden Sprecher von Raiffeisen Immobilien Österreich, Peter Weinberger und Peter Mayr.

Vererben oder die eigene Wohnqualität verbessern?

Viele Eigentümer:innen möchten ihr Haus oder ihre Wohnung später an die nächste Generation weitergeben. Dadurch werden notwendige Veränderungen mitunter lange aufgeschoben. Gleichzeitig bindet die Immobilie einen großen Teil des Vermögens, während Mittel für einen altersgerechten Umbau, Unterstützung im Alltag oder ein besser geeignetes Zuhause fehlen.

Die Frage lautet daher nicht zwangsläufig "verkaufen oder vererben?". Gefragt ist eine individuelle Lösung, die Wohnsicherheit, finanzielle Flexibilität und die Interessen der Familie verbindet. Potenzielle Erb:innen sollten frühzeitig in diese Überlegungen einbezogen werden.

Flexible Modelle für unterschiedliche Lebenssituationen

Eine Möglichkeit ist der Verkauf einer zu groß gewordenen Immobilie und der Kauf einer kleineren, barrierefreien Eigentumswohnung. So wird Vermögen freigesetzt, ohne auf Eigentum zu verzichten. Soll der neue Wohnraum vor dem Verkauf erworben werden, kann auch eine Zwischenfinanzierung geprüft werden.

Eine weitere Variante ist der Verkauf mit einem im Grundbuch abgesicherten Wohnrecht. Die bisherigen Eigentümer:innen können in der Immobilie bleiben und verfügen zugleich über Mittel für Vorsorge, Renovierungen, die Unterstützung der Kinder oder persönliche Wünsche.

Auch ein Verkauf auf Leibrente oder Teilverkauf können infrage kommen. Da sich Kosten, Rechte, Verpflichtungen und Folgen für ein späteres Erbe deutlich unterscheiden, ist eine rechtliche, steuerliche und finanzielle Prüfung unerlässlich.

"Eine Immobilie ist nicht nur ein Zuhause, sondern häufig auch der größte Vermögenswert einer Familie. Dieses Vermögen kann im Alter neue Handlungsspielräume eröffnen. Welche Lösung passt, hängt von der Immobilie, der finanziellen Situation und den persönlichen Plänen ab. Pauschallösungen gibt es nicht", betont Weinberger.

Frühzeitige Planung schafft mehr Möglichkeiten

Wer sich rechtzeitig mit dem Wohnen im Alter beschäftigt, kann ohne Zeitdruck entscheiden. Für ein neues Zuhause gewinnen Barrierefreiheit, Lift, Nahversorgung, öffentliche Verkehrsanbindung und kurze Wege zu medizinischen Einrichtungen meist an Bedeutung.

Persönliche Beratung verbindet die einzelnen Bausteine

Die Immobilienexpert:innen von Raiffeisen Immobilien unterstützen bei Bewertung und Verkauf ebenso wie bei der Suche nach einem neuen Zuhause. Gemeinsam mit Raiffeisen Bankberater:innen sowie Rechts- und Steuerexpert:innen können die einzelnen Bausteine aufeinander abgestimmt werden.

"Modernes Wohnen im Alter bedeutet, selbst entscheiden zu können. Professionelle Beratung schafft einen realistischen Überblick über Immobilienwert, Wohnmodelle und finanziellen Spielraum. So entsteht eine Lösung, die zur Lebenssituation und zu den langfristigen Wünschen passt", sagt Mayr.

Über Raiffeisen Immobilien Österreich
Unter dem Dach der Marke "Raiffeisen Immobilien" arbeiten die Immobilienmakler- und Immobilientreuhandgesellschaften der österreichischen Raiffeisenbanken zusammen. Ziel ist es, Kund:innen bundesländerübergreifend zu betreuen sowie gemeinsam am Markt aufzutreten und so Synergien zu heben. Die Gruppe ist Markt- und Kompetenzführer in Österreich und bietet umfassenden Service in allen Fragen rund um Immobilien – von der Objektsuche über Verkauf/Vermietung bis zu Bewertungsgutachten und Investmentimmobilien. Mit einem Honorarumsatz von rund € 36,7 Mio. ist Raiffeisen Immobilien Österreichs größter Maklerverbund.[2]

Rückfragen:
Mag. Anita Köninger
Marketing & PR
Raiffeisen Immobilien NÖ Wien Burgenland
F.-W.-Raiffeisen-Platz 1, A-1020 Wien
Tel. +43 (0)517 517 33
E-Mail: anita.koeninger@ri-treuhand.at
Web: www.raiffeisen-immobilien.at

[1] Österreichisches Gallup Institut, Mehrthemenumfrage Frühjahr 2026; CAWI-Interviews (Computer Assisted Web Interviewing), n = 1.000, repräsentativ für die österreichische Bevölkerung von 20 bis 65 Jahren, Erhebungszeitraum Februar/März 2026

[2] Quelle: Makler-Ranking des Branchen-Fachmediums Immobilien Magazin, 05/2026

(Ende)
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