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pte20000726026 in Leben

Wirkungsmechanismus der E. Coli 157 entschlüsselt

Schutz gegen Erkrankung durch Peptide denkbar


Tokio (pte026/26.07.2000/14:30)

Japanische Wissenschaftler haben herausgefunden, wie die gefährlichen Escherichia Coli 0157 Bakterien ihre Opfer töten. Der Bazillus hängt sich an menschliche Zellen an und löst dann ihren Selbstzerstörungsmechanismus aus. Ein möglicher Schutz gegen E. Coli 157 wird durch den Einsatz von Peptiden denkbar. In verunreinigten Nahrungsmitteln setzt der Krankheitserreger E. Coli die so genannten Verotoxine in Molekülform frei, die dann in den Blutkreislauf des Opfers gelangen. Blut und Nierenzellen nehmen die Giftstoffe auf und sterben ab.

Im Journal Genes and Development http://www.genesdev.org beschreiben Atsushi Suzuki und Hirofumi Doi, dass das Verotoxin ein Segment einer Aminosäure, eines Peptids, beinhaltet, das einer Sequenz im so genannten Selbstzerstörungsmolekül Bcl-2 sehr ähnlich ist. Dieses Bcl-2 Molekül spielt eine Schlüsselrolle im programmierten Zelltod, bei dem sich geschädigte Zellen zum Schutz des restlichen Organismus selbst zerstören. http://www.genesdev.org/cgi/content/abstract/14/14/1734

Das Forscherteam fand heraus, dass diese gemeinsame Aminosäurensequenz für das Bcl-2 notwendig ist, um mit anderen Proteinen zu interagieren. Wird eine menschliche Zelle mit einer synthetischen Kopie des Peptids behandelt, bevor sie mit dem Verotoxin in Berührung kommt, kann dieses keinen Schaden anrichten.

Die normalerweise harmlosen E. Coli-Bakterien verfügen über tödliche Versionen wie den Stamm 0157, der Nierenversagen und Durchfall auslöst. In Entwicklungsländern sterben jährlich fast eine Million Kinder und ältere Menschen an den Folgen einer Erkrankung. (bbcnews) (Ende)
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